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0:2 in Graal-Müritz: Trin verschläft erste Hälfte

Graal-Müritz 0:2 in Graal-Müritz: Trin verschläft erste Hälfte

Rot-Weiße können Negativlauf nicht stoppen / Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits acht Punkte

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Trins Christian Höhler kann sich in dieser Szene behaupten. Zu einem Erfolgserlebnis reichte es für sein Team nicht.

Quelle: Johannes Weber

Graal-Müritz. Noch Minuten nach Abpfiff der Partie in der Fußball-Landesliga Nord beim TSV Graal-Müritz (11. Platz/9 Punkte) saß Ronald Kohls auf der Trainerbank. Der Coach des SV Rot-Weiß Trinwillershagen wirkte sehr nachdenklich, zeigte kaum Regung. Sein Team ging am Sonnabend im wichtigen Kellerduell mit einer 0:2 (0:2)-Niederlage vom Platz.

Für Trin war es die fünfte sieglose Begegnung in Folge. Der Abstand für den Tabellenzwölften zum rettenden Ufer beträgt nach zehn Spieltagen bereits acht Punkte. „Ich habe schon vor der Begegnung gemerkt, dass einige Spieler nicht die nötige Spannung hatten“, schilderte Kohls.

Eine dementsprechende erste Hälfte spielten seine Schützlinge. Trin hatte kaum zwingende Tormöglichkeiten, war dagegen in der Defensive oft in Bedrängnis. „Wie in der Vorwoche gegen Bölkow verursachen wir einen dummen Elfmeter, der uns enorm zurückgeworfen hat“, ärgerte sich Kohls und fügte hinzu: „Wir waren mit dem 0:2 zur Pause noch gut bedient.“

Im zweiten Durchgang versuchte Trin das Ruder noch einmal herumzureißen. Trotz Steigerung sprang am Ende nichts Zählbares heraus. „Wir müssen einfach mal in Führung gehen, vielleicht läuft es dann anders“, vermutete Paul Tapeser. Der Mittelfeldspieler tat sich schwer, Erklärungen für den derzeitigen Negativlauf zu finden. „Eigentlich spielen wird nicht schlecht, doch wir machen die Tore nicht“, sagte Tapeser.

Trin steckte genau vor einem Jahr in einer ähnlichen Situation, holte aus den ersten zehn Partien sogar nur drei Zähler. Danach gab es bis zur Winterpause drei Siege in Folge. Auf eine ähnliche Wende hofft Kohls auch diesmal. „Wir müssen in den drei verbleibenden Hinrundenspielen mindestens sechs Punkte holen, ansonsten wir es sehr schwierig für uns“, betonte der 38-Jährige.

Am kommenden Sonntag (14 Uhr) hat Trin die nächste Möglichkeit, seine Negativserie zu beenden. Dann ist der FC Anker Wismar II an der Sportstätte Günter Sitte zu Gast.

RW Trinwillershagen: Hermann - Ziegert, Borowski, S. Kozlowski, Brock (57. Linke), Schinkowsky, Tapeser, Linow, Siems, B. Kozlowski, Pohl (69. Höhler).

Tore: 1:0, 2:0 Höger (22./Strafstoß, 45.).

Schiedsrichter: Martin Kuhardt (Rostock). Zuschauer: 50.

Johannes Weber

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