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300 000 Euro für die Schulen

Ribnitz-Damgarten 300 000 Euro für die Schulen

Stadt Ribnitz-Damgarten lässt in allen Gebäuden in den Sommerferien Räume renovieren.

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Die Schule am Mühlenberg: Im Gebäude rechts sind Schadstoffe in der Luft gefunden worden.

Quelle: Niemeyer, Robert

Ribnitz-Damgarten. Auch in den Sommerferien wird in den Schulen Ribnitz-Damgartens gearbeitet. Rund 300000 Euro gibt die Stadt in diesem Jahr für Sanierungen bzw. Renovierungen in den Schulgebäuden aus. Angesichts des Sanierungsstaus sicherlich ein Tropfen auf den heißen Stein. „Für unsere Kapazitäten sind wir aber gut ausgelastet“, sagt Bauamtsleiter Heiko Körner. Das Geld kommt komplett aus der Stadtkasse, die Instandhaltungsmaßnahmen sind nicht förderfähig.

Der große Sprung lässt jedoch noch auf sich warten. Bis Mitte des Jahres soll das Konzept stehen, wie es mit den drei Standorten der Bernstein-Schule, vor allem der Schule am Mühlenberg und der Grundschule in der Georg-Adolf-Demmler-Straße, weitergehen soll. Doch auch danach ist es noch ein weiter Weg. Angesichts der ungeklärten Finanzierung und einer Bauzeit von mindestens zwei Jahren „dauert es noch mindestens drei Jahre, bis wir ein nutzbares Gebäude haben“, so Körner. Und bis dahin muss die Stadt jährlich so gut es geht mit eigenen Mitteln die Schulen instandhalten.

Schadstoffe in der Mühlenberg-Schule

Die größte Summe fließt in die Mühlenberg-Schule. Aufgrund der Schadstoffbelastung im mittleren der drei Gebäude muss die Stadt rund 100000 Euro in die Hand nehmen. Die gesundheitsgefährdenden Grenzwerte der Naphtalinbelastung seien zwar nicht erreicht, weshalb bei ausreichender Lüftung auch weiterhin Unterricht stattfinden kann. „Dennoch haben wir einen Wert, der uns zum Handeln motiviert“, so Körner. Im Erdgeschoss wird der Estrich erneuert, einen neuen Bodenbelag gibt es ebenfalls. Außerdem finden Malerarbeiten statt. „Ziel ist, dass wir die Arbeiten in den Sommerferien schaffen. Das hängt aber von der Trocknung des Estrichs ab“, sagt Annemarie Krull, in der Verwaltung zuständig für die Koordinierung der Renovierungsarbeiten in den Schulen. Zumindest aber der Treppenaufgang soll mit Schuljahresbeginn wieder nutzbar sein.

„In den nächsten Jahren müssen wir uns auch mit den anderen beiden Gebäuden befassen, abhängig vom Ergebnis der Schulkonzeption“, sagt Heiko Körner. Denn auch hier dürften Schadstoffe verbaut worden sein. „Allerdings ist hier die Versiegelung nicht beschädigt“, so Körner weiter.

Neue Alarmanlage in der Rudolf-Harbig-Schule

Fast 100000 Euro nimmt die Verwaltung für die Rudolf-Harbig-Schule in die Hand. „Dort wird die elektroakustische Alarmierungsanlage und die E-Anlage erneuert“, sagt Annemarie Krull. Außerdem wird in den Fluren und in drei Klassenräumen gemalert.

Und auch in der Georg-Adolf-Demmler-Schule wird gearbeitet. Hier beginnen die Arbeiten bereits im Mai. Fünf Räume werden renoviert. Der Unterricht werde aber nicht gestört, weil die Räume nicht als Klassenräume genutzt werden. Das sollen sie aber nach den Arbeiten. „Hier ist ein besonderer Bedarf da“, sagt Annemarie Krull. Außerdem bekommen zwei der drei Treppenhäuser einen neuen Anstrich.

Während die vor wenigen Wochen zerstörten Jalousien am Schulgebäude in der Berliner Straße mittlerweile ersetzt worden sind, werden in den Sommerferien hier Malerarbeiten in einem Raum durchgeführt. Auch Bodenbeläge werden erneuert.

Kleinere Instandhaltungsarbeiten sind auch in der Grundschule am Bauermeisterplatz notwendig. Hier finden Malerarbeiten im Treppenhaus statt. Außerdem wird der Außenanstrich der Holzfenster sowie der Fußboden im Schulleiterbüro erneuert. Ausbesserungsarbeiten finden auch an der Löwenzahnschule statt. Die Schule befindet sich zwar in freier Trägerschaft. Der Stadt gehört jedoch das Gebäude. Das Sanitärgebäude hat es nötig. Hier wird unter anderem der Putz ausgebessert. „Eigentlich ist das Sanitärgebäude aber dringend sanierungs-, wenn nicht sogar erneuerungsbedürftig“, sagt Heiko Körner. Allein das Geld für größere Maßnahmen fehlt.

Robert Niemeyer

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