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Ribnitz-Damgarten Abbiegespur auf der B105: Befürworter hartnäckig
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Abbiegespur auf der B105: Befürworter hartnäckig
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00:55 14.04.2018
Ribnitz-Damgarten

Klein beigeben ist nicht: Politik und Verwaltung wollen weiter um eine neue Abbiegespur auf der B 105 in Damgarten kämpfen. Die Mitglieder des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Verkehr einigten sich in der zurückliegenden Woche darauf, weitere Argumente für die Spur zu sammeln und auf das Ablehnungsschreiben des Straßenbauamtes entsprechend zu antworten. Darüber hinaus werde angestrebt, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen.

Stadt und Politik wollen weiter für eine Linksabbiegespur in Damgarten kämpfen / Dafür werden nun weitere Argumente gesammelt

„Ich bin nicht zufrieden mit der Antwort des Straßenbauamtes, weil es keine Perspektive für eine Lösung aufzeigt“, sagt Hans-Dieter Konkol, Vorsitzender des Verkehrsausschusses. Seit Jahren fordern Stadt und Politik eine Linksabbiegespur, um vor allem einen sichereren Schülerverkehr zu den Schulen in Damgarten zu gewährleisten. Aus Ribnitz kommend kurz hinter der Kreuzung Richtenberger Straße soll diese Spur ein Abbiegen in die Neue Straße ermöglichen.

Damit soll vor allem die Verkehrssicherheit auf der Bundesstraße erhöht werden. Denn die Schülerbusse, die aus Ribnitz kommen, müssen bis zum ehemaligen Gelände des Kraftverkehrs fahren, nach links abbiegen, auf der dortigen Freifläche wenden, um so wieder auf die B 105 zu kommen und dann nach rechts in die Neue Straße abzubiegen.

Nach dem letzten Vorstoß der Stadt hatte das Straßenbauamt den Vorschlag für eine Abbiegespur jedoch abgelehnt. Unter anderem sei eine „regelgerechte, verkehrssichere und leistungsfähige Herstellung“

dieser Spur nicht möglich. Stattdessen könnten die Busse laut Straßenbauamt am Damgartener Hafen über die Schillstraße entlang in die Neue Straße einbiegen. Platz genug wäre, da keine Gelenkbusse eingesetzt würden. Damit es in der Neuen Straße nicht zu eng wird, könnte ein temporäres Parkverbot den Weg frei machen.

Laut Bernd Ninnemann, Leiter des Betriebshofes Ribnitz-Damgarten der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen, würden durchaus die großen Gelenkbusse eingesetzt. Für die sei eine Einfahrt in die Neue Straße über die Schillstraße aufgrund der Enge nicht möglich. Zudem sei die Freifläche, auf der die Busse wenden, in schlechtem Zustand. Es seien Schäden, vor allem an Niederflurbussen zu befürchten.

Ninnemann wolle jetzt zusammenstellen, zu welchen Zeiten welche Busse für den Schülertransport nach Damgarten eingesetzt werden. Diese Auflistung soll die Argumentation der Stadt gegenüber dem Straßenbauamt stützen.

Auch Anwohner sprachen sich im Verkehrsausschuss für die Einrichtung einer Linksabbiegerspur aus. Unter anderem habe es Beschwerden von Lkw-Fahrern gegeben – etwa Möbel- oder Öl-Lieferanten –, die ebenfalls den Wendeplatz nutzen mussten, um in die Neue Straße zu gelangen.

Robert Niemeyer

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