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Alfred-Fichtner-Medaille für Vogelpark-Gründer

Marlow Alfred-Fichtner-Medaille für Vogelpark-Gründer

Sie ist aus Meißener Porzellan gefertigt: Die Alfred-Fichtner-Medaille ist gestern an Matthias Haase, den Vater des Vogelparks Marlow, verliehen worden.Mit der hohen Ehrung würdigte die Vereinigung für Zucht und Erhaltung einheimischer und fremdländischer Vögel das jahrelange Wirken Haases.

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Matthias Haase (r.) mit der Medaille aus Meißener Porzellan. Präsident Dr. Ernst Günther und Verbandsgeschäftsführerin Bärbel Graul freuen sich mit ihm.

Quelle: Detlef Lübcke

Marlow. . Der 53-Jährige leitet den 1994 eröffneten Vogelpark nicht nur, er hat ihn auch seit 1991 aufgebaut.

Die Vereinigung ist ein Zusammenschluss von Vogelzüchtern, Vogelhaltern und ornithologisch Interessierten. Sie ehrte Haase für seine „lebenslange Selbstlosigkeit im Dienste der Vogelwelt und für die vorbildhafte Einheit von Freude am Geschöpf und Verantwortung für das Geschöpf in Menschenobhut“. Diese Ideale entsprechen den Vorstellungen des Verbandes, wie es der aus Thüringen angereiste Präsident Dr. Ernst Günther formulierte.

Alfred Fichtner hat die Vereinigung 1952 ins Leben gerufen. Ihm zu Ehren wurde die Auszeichnung anlässlich des 50. Gründungstages erstmals vergeben. Die Medaille ist auf 100 Exemplare limitiert.

Die Alfred-Fichtner-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Verbandes. „Sie wird nur für überragende Verdienste vergeben“, erklärte Günther. Sie beziehen sich besonders auf die Erhaltung bedrohter natürlicher Vogelarten. Die Medaille überreichte er während der Präsidiumssitzung des Verbandes im Vogelpark Marlow. Das Präsidium beriet dort unter anderem über das gemeinsame Mitwirken an einem Erhaltungszuchtprogramm der World Pheasent Association für den vom Aussterben bedrohten Vietnamesischen Edwardsfasan.

Matthias Haase gab die anerkennende Worte an seine Kollegen weiter. Seit seiner Gründung ist der Vogelpark stetig gewachsen. Die Gehege, Grünanlagen und Volieren erstrecken sich heute auf einer Fläche von rund 22 Hektar. Derzeit können die Besucher nicht nur verschiedene Vögel aus aller Welt bewundern, sondern zum Beispiel auch Kängurus aus Australien und Sonnen anbetende Kattas aus Madagaskar. Am 19. April will der Park seine Madagaskaranlage eröffnen.

Detlef Lübcke

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