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Ribnitz-Damgarten Alte Dampfmaschinen liebevoll restauriert
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Alte Dampfmaschinen liebevoll restauriert
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00:17 14.09.2015
Peter Scholz (r.) präsentierte Justus (7) und seinem Vater Karsten Schwarz ein Dampfmaschinenmodell. Quelle: Volker Stephan
Barth

Über Besuchermangel konnten die Mitglieder der Interessengemeinschaft (IG) Barther Dampfmaschinen am gestrigen Tag des offenen Denkmals nicht klagen. Weit über 100 Gäste besuchten die Ausstellung.

Respekt nötigte den Gästen der Restaurierungszustand der alten Dampfmaschinen, Dieselmotoren und Transmissionsmaschinen ab. All die schönen Raritäten haben die Mitglieder der IG in jahrelanger Kleinarbeit selbst restauriert und als Schauobjekte hergerichtet. Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass sich unter ihnen einige Ingenieure, Techniker und Handwerker vom Fach befinden. So auch der 85-jährige Ingenieur Erich Quoika aus Stralsund, der einst Schiffsmaschineningenieure ausbildete und später am Aufbau des Kernkraftwerkes Rheinsberg mitwirkte.

Erst kürzlich hat der Senior eine winzige Schiffsmaschine fertiggestellt, deren Kolben er nun mit Druckluft in Bewegung setzte. „Natürlich funktioniert das auch mit Dampf“, versicherte er. Zwischen 300 und 400 Stunden hat er bei der Fertigung des technischen Kleinods in seiner Garage zugebracht, andere Maschinen erforderten bis zu 1000 Arbeitsstunden. „Ich beschäftige mich jeden Tag, egal ob in der Woche oder am Wochenende, zwei bis drei Stunden mit meinen Maschinen“, verriet der Stralsunder.

Einer der jüngsten Besucher war der siebenjährige Justus, der mit seinem Vater Karsten Schwarz aus Ribnitz-Damgarten nach Barth gekommen war. Der Junge war begeistert, unter der Aufsicht von Klaus Reiher den drehenden Bohrer der Ständerbohrmaschine ins Holz senken zu dürfen. Fasziniert ließen er und sein Vater sich anschließend von Vereinsmitglied Peter Scholz ein Dampfmaschinenmodell vorführen.



Volker Stephan

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