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Ribnitz-Damgarten Bad Sülze: Im Sprinttempo zur neuen Schule
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Bad Sülze: Im Sprinttempo zur neuen Schule
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00:00 25.10.2018
Bad Sülze

Der Amtsausschuss des Amtes Recknitz-Trebeltal hat in dieser Woche die europaweite Ausschreibung der Planung des Ersatzneubaus für die Dahlien-Grundschule mit Hort in Bad Sülze auf den Weg gebracht. Allerdings drängt die Zeit. Bis zum 15. November 2020 müssen die in Aussicht gestellten Fördermittel für das Vorhaben abgerechnet sein. Bedeutet: Bis dahin muss die neue Schule stehen. „Das ist sportlich für den Neubau einer Schule. Das schaffen wir nur, wenn wir im Zeitplan bleiben“, sagt Anke Haß, Leitende Verwaltungsbeamtin im Amt Recknitz-Trebeltal.

Die Dahlien-Grundschule in Bad Sülze: Spätestens Ende 2020 muss der Ersatzneubau stehen. Quelle: Foto: Robert Niemeyer

Bislang gebe es laut Haß nur Studien, wie die neue Schule einmal aussehen könnte und eine grobe Kostenschätzung. Die konkrete Planung, die auch notwendig ist, um die Fördermittel bewilligt zu bekommen, fehlt noch zum Großteil. Lediglich die Planung des Grundrisses, die Raumverteilung und eine konkrete Kostenschätzung sind derzeit ausgeschrieben und liegen beim Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL), der den Förderantrag prüft. Erst wenn die Unterlagen vollständig sind, kann der BBL den Ministerien, die die Fördermittel bewilligen, dafür grünes Licht geben.

Bis November sollen beispielsweise Ergebnisse der Baugrunduntersuchung, ein Schadstoffgutachten sowie zur Vermessung des Grundstücks eingereicht werden. Der Neubau soll auf dem Schulgelände entstehen. Während der Bauzeit soll das alte Gebäude weiter genutzt werden.

Mit dem Beschluss des Amtsausschusses werden nun europaweit Planer gesucht, die beispielsweise die technische Ausrüstung, die Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagen, das Gebäude und die Innenräume oder auch die Freianlagen planen. Das bedeutet aber noch nicht, dass die Aufträge für die einzelnen, tatsächlichen Bauabschnitte ausgeschrieben sind. Die Firmen müssen nach Fertigstellung der Planung gesucht werden.

Bis alle Formalitäten erfüllt sind und tatsächlich gebaut werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Anke Haß rechnet damit, dass im Spätersommer/Herbst 2019 die Arbeiten beginnen können, wenn es keine Verzögerungen gibt. „Dann haben wir ein Jahr Zeit, zu bauen. Das ist optimistisch“, sagt Haß, „aber sind optimistisch, dass das klappt“.

Die geschätzten Kosten liegen mittlerweile bei rund 4,9 Millionen Euro. Über das Landwirtschaftsministerium und das Innenministerium sollen EU-Fördermittel bereitgestellt werden.

Zuletzt war entschieden worden, die Dahlien-Grundschule ab dem Schuljahr 2019/2020 als Volle Halbtagsschule mit zusätzlichen Angeboten zu betreiben. Darüber hinaus, das teilte Anke Haß mit, soll die Schule eine Schulsozialarbeiterin bzw. einen Schulsozialarbeiter bekommen. Die Kreisverwaltung prüfe derzeit die Finanzierung einer solchen Stelle. In den Haushaltsplanungen für 2019 sei diese bereits berücksichtigt.

Robert Niemeyer

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