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Ribnitz-Damgarten Bäume am Damgartener Kirchplatz haben Knacks weg
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Bäume am Damgartener Kirchplatz haben Knacks weg
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00:00 14.03.2013
Eine weitere Untersuchung soll klären, wie viele Bäume am Damgartener Kirchplatz gefällt werden müssen. Quelle: Edwin Sternkiker
Ribnitz-Damgarten

Der erste Befund sieht nicht gut aus: Acht Bäume von den insgesamt 25 Bäumen am Damgartener Kirchplatz weisen Schäden auf. Die sind zum Teil erheblich. Darüber informierte Michael Kresin vom Sachgebiet Umwelt/Abfallwirtschaft der Stadtverwaltung die Mitglieder des Stadtausschusses Damgarten in ihrer Sitzung am Dienstagabend. Man habe die Bäume nach Hinweisen von Anwohnern unter die Lupe genommen, erläuterte Kresin. Die mehrstündige Aktion mit Hebebühne, Holzhammer und Metallstab ergab, dass sechs Ulmen und zwei Linden Schäden aufweisen.

„Bei einem der Bäume ist der Metallstab vertikal von der Hebebühne aus in ein Loch eingeführt worden. Nur noch weiches Holz. Der Stab verschwand auf einer Länge von anderthalb Metern. Am Stammfuß ist die Stange vollständig durchgegangen.“ Michael Kresin stellte klar: Wie viele Bäume am Ende tatsächlich gefällt werden müssen, sei derzeit noch nicht klar. Lediglich bei einem Baum an der Nordostecke des Kirchplatzes stehe bereits fest, dass er nicht stehen bleiben könne. Die anderen sieben Bäume sollen in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises noch einmal eingehend untersucht werden. „Wir werden Schritt für Schritt vorgehen“, macht der Verwaltungsmitarbeiter deutlich. Schließlich handle es sich beim Kirchplatz um einen besonders sensiblen und ortsprägenden Bereich.

Er sagte weiter, dass die Verwaltung den Stadtausschuss und auch Pastor Wolfgang Miether regelmäßig über den Stand der Dinge informieren werde..

„Werden die Bäume noch in diesem Jahr gefällt?“, fragte Ausschussvorsitzender Frank Ilchmann nach. Michael Kresin: „Wie gesagt, wir müssen erst einmal das Gutachten der Fachleute abwarten. Wenn sie feststellen sollten, dass Gefahr in Verzug ist, dann wird natürlich schnell gehandelt werden. Und dann muss auch außerhalb der Baumfällzeit, die normalerweise von Oktober bis Februar dauert, gehandelt werden.“

Ausschussmitglied Johannes Schabow interessierte die Frage, ob denn, wenn die sechs Ulmen und die zwei geschädigten Linden tatsächlich weg müssen, klar sei, welche Bäume dann dorthin kommen. Diese Frage wurde am Dienstagabend nicht so richtig beantwortet. OZ fragte gestern noch einmal bei Michael Kresin nach. Er sagte, dass die Neubepflanzung dem Charakter des Kirchplatzes entsprechen solle.

Wir werden über alle Schritte, die unternommen werden, informieren.“Michael Kresin,

Stadtverwaltung

Edwin Sternkiker

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