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Ribnitz-Damgarten „Barth bewegt sich“ muss umziehen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten „Barth bewegt sich“ muss umziehen
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15:32 27.10.2017
„Barth bewegt sich“ fand bislang immer auf der Grünfläche neben dem Speicher statt. Dort soll jetzt das Vinetarium entstehen. Quelle: Schwarz, Marco
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Barth

Wohin mit den Sportlern von „Barth bewegt sich“? Diese Frage stellten sich die Mitglieder des Wirtschaftsförder- und Bauausschusses während ihrer jüngsten Sitzungen.

Die Grünfläche fällt weg, die Veranstaltung soll bleiben

In den vergangenen Jahren betrieben die Organisatoren der Sportveranstaltung großen Aufwand, damit die Beach-Turniere auf der Rasenfläche neben dem Speicher-Hotel stattfinden konnten. Mehrere Tonnen Sand schafften sie für das beliebte dreitägige sportliche Spektakel heran. Doch an dieser Stelle werden ab dem kommenden Jahr keine Bälle mehr fliegen, denn hier soll vermutlich schon im Sommer der Bau des Vinetariums starten. Die Grünfläche fällt also weg, die Veranstaltung soll bleiben.Nun suchen die Stadtvertreter einen neuen Platz. Kultur-Chef Heyko Mews schlug zögerlich vor, dass die Sportler dann auf den gepflasterten Hafenvorplatz umziehen könnten. Dort könnten die Spielfelder auch dauerhaft angelegt und außerhalb von „Barth bewegt sich“ bespielt werden. „Eine charmante Idee“, nannte Friedrich Carl Hellwig den Vorschlag. Allerdings sei diese Variante sehr unflexibel und kostenintensiv. Andere Veranstaltungen, wie beispielsweise das Hafenfest, könnten dann nicht mehr wie gewohnt stattfinden, weil die Sandplätze zu viel Raum einnehmen würde – fast die Hälfte des Hafenvorplatzes. „Außerdem würde unser schöner, brasilianischer Granit dann unter dem Sand verschwinden. Und der wurde extra eingeflogen.“

Im kommenden Jahr auf das Bossow-Gelände

Mario Galepp machte zusätzlich noch auf die Geräuschkulisse aufmerksam, die Anwohner dann das ganze Jahr über zu ertragen hätten. Alle, auch die Mitglieder aus dem Bauausschuss, waren sich einig, dass der Hafen zwar belebt werden soll. Die Idee, „Barth bewegt sich“ an dieser Stelle, jedoch unpraktisch sei.

Dafür gab es andere Vorschläge. Während die einen den Sportplatz oder auch die Fläche des Tonnenbundes für die Veranstaltung vorschlugen, peilen sie nun das Bossow-Gelände an – zumindest für den kommenden Sommer. Die Fläche des Tonnenbundes sei aufgrund der Lage unpraktisch, weil die Sportveranstaltungen nach wie vor auf dem Wasser und an Land stattfinden sollen. Ernst Branse, Vorsitzender des Bauausschusses, machte den wohl praktischsten Vorschlag und brachte die Fläche des Wirtschaftshafens ins Gespräch. Auf dem großen Gelände könnten die Sportler sich austoben, lediglich die Zuschauer müssten einen weiteren Weg auf sich nehmen. „Aber so könnte die Veranstaltung wie gewohnt stattfinden und Sportler und Besucher würden neben den Spielen auch einen tollen Blick auf das Barth-Panorama genießen“, sagte Branse.

Carolin Riemer

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