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Ribnitz-Damgarten Barth wird wieder zum Treffpunkt für Hobby-Biathleten
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Barth wird wieder zum Treffpunkt für Hobby-Biathleten
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17:41 11.02.2019
Freuen sich auf die zweite Auflage des Pommernbiathlons in Barth: Heike und Thomas Engel, Jens Köhler (hinten v. l.) sowie Rico Kramer und Stefanie Wudtke. Quelle: Marco Schwarz
Barth

Mit einer verrückten Idee haben ein paar Enthusiasten im vergangenen Jahr der Wintersport-Landkarte eine weitere Station hinzugefügt. In Barth wurde der erste Pommernbiathlon ausgetragen. Und inzwischen laufen die Vorbereitungen für die zweite Auflage dieser Spaßveranstaltung für Hobby-Skijäger auf Hochtouren. „Der Hype ist ungebrochen“, sagt Mitorganisator Rico Kramer augenzwinkernd.

Bereits jetzt seien 21 der insgesamt 24 Startplätze für Staffeln vergeben. „Wir freuen uns darüber, dass wir in diesem Jahr erstmals mit internationaler Beteiligung rechnen können“, berichtet Kramer. Zwei Teams aus der polnischen Partnerstadt Kolberg haben ihre Teilnahme zugesagt. „Darüber hinaus erwarten wir auch Mannschaften aus Berlin, Oranienburg und natürlich der Region“, fügt er hinzu.

Drei Staffeln werden noch gesucht

Für die drei noch verbleibenden Startplätze für die Veranstaltung am Sonnabend, dem 6. April, können Interessierte mit den Organisatoren noch Kontakt aufnehmen. „Dabei ist allerdings Eile geboten. Erfahrungsgemäß kann es mit der Vergabe der freien Plätze recht schnell gehen“, sagt Kramer. Eine Staffel besteht aus vier Läufern, sowie einem Sicherheitsbeauftragten, der das ordnungsgemäße Geschehen am Schießstand beaufsichtigt.

Hinter der ungewöhnlichen Idee stecken die Paddler vom Barther Drachenbootverein „Pommernexpress“. „Der Winter ist in unserer Wassersportart an Höhepunkten relativ arm. Mit der Veranstaltung wollen wir unser Vereinsleben bereichern“, hatte Thomas Engel vom Organisationsteam im Vorfeld der ersten Auflage des Pommernbiathlons im Vorjahr gesagt. Diesmal habe man allerdings einen etwas späteren Austragungszeitpunkt gewählt. „Wir hoffen, dass wir dann etwas mildere Temperaturen haben. Das wäre für die Zuschauer und Teilnehmer etwas angenehmer. Bei unserer ersten Veranstaltung im Februar 2018 war es durch den starken Wind empfindlich kalt“, erklärt Engel.

Der spätere Zeitpunkt im Frühjahr stelle kein Problem dar. Auf Schnee sind die Veranstalter des Pommernbiathlons nämlich nicht angewiesen. Die in Eigenproduktion gefertigten Ski sind auf jedem Untergrund einsetzbar. Lediglich in Bezug auf die Lauftechnik gibt es Unterschiede. Aber die muss ohnehin jeder Starter für sich selbst entwickeln. Und auch wenn es sich beim Pommernbiathlon um eine Gaudi-Veranstaltung handele, die sportlichen Anforderungen sind nicht zu unterschätzen.

Rundenlänge wird auf 333 Meter erweitert

In diesem Jahr werde die zu absolvierende Strecke verlängert. „Eine Runde wird dann 333 Meter lang sein. Zweimal ist diese von jedem Staffelmitglied zu absolvieren. Geschossen wird aus einer Entfernung von rund sieben Metern auf eigens angeschaffte Klappscheiben mit einem Durchmesser von drei Zentimetern. Einmal liegend und einmal stehend“, erläutert Rico Kramer. Pro Fehlschuss wird es 15 Strafsekunden geben. Jeweils vier Staffeln gehen in einem Rennen an den Start. Nach dem letzten Zieleinlauf erfolgt die Bekanntgabe der Ergebnisse. Neben der Staffelwertung werden zudem die schnellsten Hobby-Biathleten bei Männern und Frauen ermittelt.

Derzeit kümmern sich die Veranstalter vor allem auch um die erforderlichen Genehmigungen und den Sicherheitsaspekt. Geschossen wird mit Luftgewehren, die während des Wettbewerbs am Schießstand verbleiben. Die Läufer werden mit einer Attrappe aus Holz, die mit einem Gurt versehen ist, auf die Runden geschickt. „Sie dient zugleich als Staffelstab und wird in der Wechselzone übergeben“, sagt Rico Kramer.

„Wir hoffen, dass zahlreiche ­Zuschauer, die ganz nah am Geschehen dabei sein können, den Weg auf das Gelände beim Pommern­express finden werden. Selbst­verständlich wird für das leibliche Wohl gesorgt sein“, wirbt Thomas Engel für den zweiten Pommernbiathlon, die etwas verrückte Wintersport-Veranstaltung in der Vinetastadt.

Sechs Rennen geplant

Der zweite Pommernbiathlon wird am Sonnabend, dem 6. April, auf dem Gelände des Barther Drachenbootvereins „Pommernexpress“ am Borwall veranstaltet. Los geht es um 10 Uhr. Um 9.15 Uhr treffen sich die Staffelkapitäne zur Einweisung. Vier Staffeln gehen gleichzeitig auf die Strecke. Nach zwei Runden erfolgt die Übergabe an den nächsten Läufer. Insgesamt gehen die Organisatoren von sechs Rennen aus. Die Siegerehrung soll gegen 17 Uhr stattfinden. Mehr Informationen gibt auf der facebook-Seite der Veranstalter.

Kontakt: Thomas Engel (0176/22 052 439) oder Rico Kramer (0176/30 608 083)

Marco Schwarz

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