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Barther Kutterspruch: Dabei sein ist alles

Barth/Parow Barther Kutterspruch: Dabei sein ist alles

Kräftig, aber nicht stark genug, waren die Barther beim Kutterrennen.

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Mitarbeiter des Rathauses, Angehörige der Feuerwehr und Helfer des THW gehören zum Kutterteam Barth.

Barth. Bunte Perücken auf dem Kopf, die Stadtflagge vorneweg — das sind die Barther, die sich immer mal wieder beim Kutterrudern ausprobieren: Nicht unbedingt ihre alltägliche Arbeit.

Ein Teil der Ruderer sitzt ansonsten hinterm Schreibtisch im Rathaus der Stadt. Dort raucht zwar der Kopf, aber die Muskeln bleiben eher unbeschäftigt. Andere im „Kutter-Team für einen Tag“ sind da schon beweglicher — das verlangt ihr Einsatz in der Feuerwehr oder im Technischen Hilfswerk von Barth. Einer muss das Kommando haben: Das ist Stephan Wenke. Er ist der Hafenmeister in der Vinetastadt. Wasser und Boote sind für ihn Alltag, also weiß er Bescheid. Und gibt dieses Wissen vor solchen Kutterhöhepunkten wie dem jährlichen Race der Marinetechnikschule Parow an seine Mitstreiter weiter: „Dienstags und donnerstags trainieren wir auf dem Bodden und im Hafen“. Trainiert wird in einem sogenannten ZK-10, ein Trainingsboot des Barther Segler-Vereins. Dessen Bauweise entspricht zwar nicht ganz der des Marinekutters beim Wettbewerb, aber zum ständigen Üben ist es schon gut so. „Wir üben Sprint- und Langstrecken sowie das Aufstoppen und Wenden“, berichtet Wenke.

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Mitarbeiter des Rathauses, Angehörige der Feuerwehr und Helfer des THW gehören zum Kutterteam Barth.

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Mit der Kommandosprache nehme man es jedoch nicht so genau wie die Marine, „aber wir wissen auch so, was wir zu tun haben“. Das jährliche Kutterrace der Marinetechnikschule Parow (MTS) ist Kult und erfreut sich auch unter zivilen Mannschaften großer Beliebtheit. Auch dieses Mal nahm also die gemischte Barther Kuttermannschaft am Wettkampf teil. Die Barther mussten zunächst einen herben Rückschlag wegstecken: Einer ihrer Ruderer und gleichzeitig Oberfähnrich an der MTS war dienstlich in die Großveranstaltung eingebunden und fiel auf der Ruderbank aus. Trotz ihrer geringen Aussichten, nicht auf dem letzten Platz zu landen, entschlossen sich die Barther, ohne ihn anzutreten.

Über die Platzierung muss man ja nicht so laut reden. Nur so viel: In den Vorrunden-Einzelrennen war das Team einmal dabei. Und die Blasen an den Händen waren der Lohn für die Anstrengungen.

Egal — die Barther Rudermannschaft will das Training fortsetzen und gelegentlich auch noch die Geheimnisse des Kuttersegelns tiefer ergründen. „Auf jeden Fall werden wir in diesem Jahr noch einen Abschluss-Segeltörn unternehmen“, verspricht Stephan Wenke. Über personellen Zuwachs für die Mannschaft würden sich alle freuen.

Wir wissen auch so, was wir zu tun haben.“Stephan Wenke (an der Pinne der Barther) über die fehlende

Kommandosprache

beim Kutterrudern

 

Volker Stephan und Hans-Joachim Meusel

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