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Ribnitz-Damgarten Jetzt geht’s an die neue Gasleitung
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Jetzt geht’s an die neue Gasleitung
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00:01 27.10.2017
Die Tiefbauer sind mit dem Verlegen der Trinkwasserleitung im südlichen Teil des 2. Bauabschnittes der Chausseestraße angelangt. Quelle: Fotos: Volker Stephan
Barth

„Im zweiten Bauabschnitt der Chausseestraße kommen die Arbeiten gut voran“, sagte Bauamtsleiter Manfred Kubitz während der jüngsten Sitzung des Barther Bauausschusses. Die neue Trinkwasserleitung läge fast schon auf der gesamten Länge im Boden. In der kommenden Woche solle mit den Hausanschlüssen begonnen werden. Die Stadtwerke würden im Zuge der Straßenbauarbeiten eine neue Gasleitung verlegen und hätten begonnen, den Graben auszuheben.

Bauamtsleiter informierte über die Arbeiten in der Barther Chausseestraße

Ebenfalls in der nächsten Woche, ab Mittwoch, soll laut Kubitz mit dem Verlegen der Leitung begonnen werden. Gleichzeitig wolle man mit der Einrichtung der hinteren Zufahrt zum SAB-Betriebsgelände beginnen, die über die Liebknechtstraße und die einstige Zirkuswiese führen werde. „Wenn das Wetter mitspielt, könnten wir bis Weihnachten mit der Gas- und der Trinkwasserleitung fertig sein“, hofft der Bauamtsleiter. Offen wäre dann noch die Regenwasserleitung.

Am 10. November Richtfest für Bürgerhaus

Der Umbau der ehemaligen Fritz-Reuter-Schule zum Bürgerhaus liege ebenfalls im Plan. Gegenwärtig würden die Zimmerleute am Dachstuhl arbeiten. „Das Richtfest ist für den 10. November um 14 Uhr geplant“, kündigte Kubitz an. Bis Weihnachten solle das Gebäude mit Dacheindeckung sowie neu eingebauten Fenstern und Türen dicht sein. Auch die Installation einer Notheizung zur Sicherung der Frostfreiheit im Winter sei vorgesehen. „Die Notheizung ist so konzipiert, dass sie später bleiben kann und Teil der kompletten Heizanlage wird.“ Beim Bürgerhaus habe die Stadt es aufgrund gestiegener Baupreise mit einem Defizit von 400000 Euro zu tun. Zur weiteren Finanzierung solle es Mitte November ein Treffen mit Verantwortlichen der Städtebauförderung geben.

Bewegung käme laut Bauamtsleiter in das Vorhaben zur Erweiterung des Schulstandortes Uhlenflucht. Das Landesförderinstitut (LFI) hätte jetzt schon die vollständigen Planungsunterlagen verlangt, doch habe man ihm mitgeteilt, dazu außerstande zu sein. Es wäre ein Risiko für die Stadt, solch ein großes Vorhaben ohne konkrete Förderzusage zu planen. „Das LFI würde uns gern jetzt schon als eine von 41 förderfähigen Gemeinden in sein Programm aufnehmen – damit befänden wir uns auf einem vorderen Startplatz. Aus diesem Grund sollten wir uns ein Unternehmen suchen, das die europaweite Ausschreibung vorbereitet“, erklärte Manfred Kubitz.

Änderungswünsche

für Altstadt-Umgehung

Zur Fortführung der westlichen Altstadt-Umgehung über den Holzreiterwall seien einige Änderungswünsche der Stadt an das Planungsbüro ergangen. So solle die Anbindung des Tückmantels an die Durchgangsstraße von der jetzigen Position zur Ecke Arndtstraße verlegt werden. Dadurch könne eine größere Fläche des Spielplatzes erhalten bleiben. Auch die Trassenführung am anderen Ende der Straße solle etwas geändert werden, um das Trafohäuschen nicht verschieben zu müssen. „Während der Novembersitzung des Bauausschusses wird das Ingenieurbüro Voss & Muderack die aktuelle Planung vorstellen“, versicherte Kubitz. Auf eine Anfrage zum Zustand des Löschteiches am Holzreiterwall verwies er auf eine vor wenigen Wochen erfolgte Entschlammung. „Nun wollen wir überprüfen, wie der Wasserstand erhöht werden könnte, um im Ernstfall mehr Löschwasser zur Verfügung zu haben.“

Beim Papenhof habe der günstigste Bieter für die Bohrpfahlgründung und Bodenplatte des Anbaus 33 Prozent über der einstigen Kostenschätzung gelegen. Allerdings sei die Kostenschätzung schon zwei Jahre alt und die Marktlage habe sich seither sehr geändert. Leider sei die Schätzung aber die Grundlage der Förderung. In wenigen Tagen wären schon die nächsten Ausschreibungen fällig: „Wenn die auch drüberliegen, können wir nicht weitermachen“, so Kubitz.

Volker Stephan

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