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Ribnitz-Damgarten Kreiselgestaltung: Stadt und Amt uneins
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Kreiselgestaltung: Stadt und Amt uneins
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00:00 12.12.2017
Die Chausseestraße in Barth ist derzeit noch gesperrt. Der zweite Bauabschnitt kommt gut voran. Die Arbeiten liegen im Zeitplan und verlaufen ohne Schwierigkeiten. Quelle: Fotos: Carolin Riemer
Barth

Wie der Kreisel am Edeka/Aldi in Barth letztlich aussehen soll – darauf haben sich die Stadt sowie das Straßenbauamt Stralsund noch nicht einigen können. Darüber informierte Friedrich Carl Hellwig die Mitglieder des Bauausschusses während der jüngsten Sitzung. „Klar ist nur, dass er überrollbar bleiben muss“, sagte der Mitarbeiter des Barther Bauamtes.

Kommune will in der Innenfläche auf eigene Kosten eine Windrose pflastern lassen

Gesperrt bis voraussichtlich Ende Juni

Bis Ende Juni 2018 ist die Chausseestraße noch gesperrt. Lkw werden über die Umgehungsstraße und die Barthestraße umgeleitet. Für Autos ist eine Umleitung über den Mastweg ausgeschildert. Der Hölzern- Kreuz-Weg kann zwischen Umgehungsstraße und Lohmühlenweg in beide Richtungen befahren werden – vom Lohmühlenweg zur Douzettestraße nur in eine Richtung.

Auch wenn der Kreisel ein Projekt des Straßenbauamtes ist – die Stadt wolle sich daran beteiligen. Um ein unordentliches Aussehen durch hochgewachsenes Gras auszuschließen, wolle die Kommune die Kreiselinnenfläche auf eigene Kosten mit einer Windrose aus farbigen Kieseln gestalten, hieß es im Ausschuss. Damit diese auch für Pkw-Insassen gut sichtbar sei, solle die Kreiselfläche zum Zentrum hin angehoben werden – nach Willen des Ausschusses auf 50 Zentimeter über Straßenniveau.

Einigkeit erzielen die Mitglieder des Gremiums auch in einem anderen Fall. Der von den Stadtvertretern in den Ausschuss zurückverwiesene Antrag der SPD-Fraktion, öffentliche Rasenflächen der Stadt in den „Zustand geordneter Verwilderung“ zu versetzen, um so Mähkosten zu sparen, wurde einstimmig abgewiesen. „Wir sind froh, dass dank der Arbeit unseres Stadtbauhofes unsere Flächen so sauber aussehen und dann steht in diesem Antrag so ein Blödsinn drin“, machte Martin Glewa (CDU) deutlich. der Ausschussvorsitzende Ernst Branse (CDU) könnte sich das Ansäen größerer Blumenwiesen vorstellen, dann aber aus Naturschutzgründen und an anderen Standorten des Stadtgebietes.

Auf „gute Fortschritte“ im 2. Bauabschnitt der Chausseestraße verwies Bauamtsmitarbeiter Hellwig in seinem Bericht. Alles liege im Plan, es scheine keine größeren Probleme zu geben. Beim Bauvorhaben Bürgerhaus habe man es dagegen mit gestiegenen Kosten bei den Angeboten zu tun. Man sei gegenwärtig dabei, über eine Nachförderung zu sprechen. Das Dach des zukünftigen Bürgerhauses sei noch nicht dicht, solle es aber spätestens in der Woche vor Weihnachten sein. Der Auftrag für die Installation der Winterheizung sei erteilt worden.

Während der Stadtvertretersitzung hatte die CDU-Fraktion eine Prioritätenliste zur Beseitigung der schlimmsten Straßenmängel verlangt. Vieles, so Hellwig, sei ja schon in den aktuellen Straßenbaumaßnahmen untergebracht worden. Auch könne momentan nur über Maßnahmen für den Haushalt 2018 gesprochen werden. Trotzdem macht Branse deutlich, dass Eile geboten sei. Er verwies in diesem Zusammenhang als besonders krasses Beispiel auf den aktuellen Zustand des Saarweges. „Der ist wirklich eine Katastrophe. Wir sollten dort erst einmal unseren Bauhof einsetzen und ihn kleine Ausbesserungen – aber mit großer Wirkung – vornehmen lassen“, schlug Ernst Branse vor.

Volker Stephan

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