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Mit Abba ins neue Kulturjahr

Barth Mit Abba ins neue Kulturjahr

Barth hält neben Traditionellem auch viel Neues im Veranstaltungskalender für 2015 bereit. Ganz aktuell: Eine Multimedia-Ausstellung über Neo-Faschismus soll speziell junge Leute ansprechen.

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Abba-Show: Titel der legendären schwedischen Band werden morgen Abend in der Vineta-Sportarena neu aufgelegt.

Quelle: Fotos: OZ/Fotolia

Barth. Morgen beginnt das neue Barther Kulturjahr mit seinem ersten großen Höhepunkt. Die „Abba Tribute Show“ kommt in die Boddenstadt. Vier Vollblut-Musiker interpretieren ab 19.30 Uhr in der Vineta-Sportarena Titel der legendären schwedischen Band. In Glitzerkostümen, mit atemberaubenden Plateauschuhen und mit den unverwechselbaren Choreographien von Frida und Agnetha werden Kult-Hits wie „Waterloo“, „Dancing Queen“, „Mamma Mia“, „Voulez-Vous“, „Thank you for the music“ oder „The winner takes it all“ neu aufgelegt.

Heyko Mews, Kulturverantwortlicher der Stadt Barth, freut sich schon riesig auf den Abend. „Ich denke, das wird richtig gut und lade alle herzlich ein“, sagt er.

Was die Vinetastadt sonst noch kulturell für 2015 geplant hat, stellte Heyko Mews jetzt im Wirtschaftsförderungsausschuss vor. Er listete mehr als 50 Veranstaltungen auf — meist größere, aber auch einige kleinere.

Neben vielen traditionellen Veranstaltungen, wie den Kammermusiktagen, das Barther Kinderfest oder den Orgelsommer in Sankt Marien, gäbe es auch Neues. Mews verwies in diesem Zusammenhang auf den Empfang am 18. April im Theater aus Anlass des 760-jährigen Stadtbestehens. Ebenfalls im April werde eine neue Veranstaltungsreihe aus der Taufe gehoben. „Wir wollen ja mehr Touristen nach Barth locken. Deshalb planen wir Radtouren durch Barth“, kündigte Mews an. Die Stadt wolle sieben verschiedene Radtouren anbieten, darunter eine stadthistorische Tour, aber auch Fahrten in Ortsteile. „Wir haben viele schöne Ecken“, sagte Mews. Der Kulturverantwortliche weiter: „Viele Familien fahren gern mit dem Rad, und wenn diese Auftaktveranstaltung gut anläuft, können wir auch mal längere Touren bis Saal oder Stralsund angehen.“

Neu auch: eine Kunstausstellung und die Präsentation von Kunsthandwerk direkt am Hafen. „Ich stelle mir das ganz interessant vor“, sagte Mews und ergänzte: „Künstler werden auf der Ballastkiste über einen längeren Zeitraum ihre Arbeiten vorstellen, sodass auch Gäste, die mit dem Schiff anreisen, gleich angenehm auf Barth eingestimmt werden.“

Aktuell noch für den Januar in den Veranstaltungskalender aufgenommen sei eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Gymnasialen Schulzentrum. Das Thema: Neo-Faschismus in Deutschland. Diese Ausstellung sei speziell auf junge Leute zugeschnitten. „Hier wird mit modernen Medien gearbeitet, mit Apps, QR-Codes, Multimedia“, machte Mews neugierig.

Der Februar steht ganz klar im Zeichen des Karnevals. Bevor am Aschermittwoch alles vorbei ist, wird am 7. und 8. Februar sowie vom 13. bis 16. Februar in der Barther Narrenburg gefeiert. Auch Veranstaltungen für Kinder und Senioren wird es wieder geben.

Dias mit alten Ansichten aus Barth werden im März und im Oktober gezeigt. Im vergangenen Jahr sei diese Lichtbildervortragsreihe begonnen worden, erklärte Mews. Premiere hatte im vergangenen Jahr in Barth ebenfalls die „dokument ART on Tour“. Vier der besten Beiträge des 23. Europäischen Dokumentarfilmfestivals „dokument ART“ wurden in der Vinetastadt gezeigt. Barth war die einzige Station der „dokument ART on Tour“ im Landkreis Vorpommern-Rügen. Nach der 24. Auflage des internationalen Wettbewerbs würden im November wieder ausgewählte Filme in Barth gezeigt, sagte Mews.

Am 5. September wird die Boddenstadt Gastgeber für den 25. landesweiten Ausscheid der Spielleute sein. Aus ganz Mecklenburg- Vorpommern werden sich an diesem Tag Spielmannszüge auf dem Sportplatz einer Jury stellen. Ein anderer Platz sei für diese Meisterschaften leider nicht möglich, bedauerte Mews. „Wir hätten das gern am Hafen gemacht. Doch die Spielmannszüge brauchen eine bestimmte Grundfläche, da sie auch in Marschformation bewertet werden“, begründete er.

Harte Klänge von Bands aus der ganzen Welt gibt es vom 13. bis 16. August beim 17. Barther Metal-Open-Air. Im vergangenen Jahr waren 24 Formationen aus Österreich, Schweden, Norwegen, Tschechien, Polen, Ungarn, Singapur, Brasilien, Dubai und Deutschland angereist. Bevor die harten Jungs auf der Freilichtbühne so richtig im großen Stil einheizen werden, gibt‘s dort im Juli erst mal ein Warm-up.

Die Stadt arbeite das ganze Jahr über an der Erweiterung des Veranstaltungsplanes. Deshalb hätte Heyko Mews einen Wunsch — besonders an die 70 Vereine in Barth, aber auch an andere Veranstalter.

„Bitte melden Sie uns Ihre Veranstaltungen, damit wir sie in unsere Internetseite einpflegen können!“

• Internet:

www.stadt-barth.de.

Wir wollen sieben verschiedene Radtouren anbieten.“Heyko Mews,
Kulturverantwortlicher

 



Detlef Lübcke

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