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Orgelfest mit optimistischem Ausklang

Barth Orgelfest mit optimistischem Ausklang

12. Buchholz-Tage in Barth waren gelungen. Pläne für 2014 entwickelt.

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Der Konzertorganist Paul Rosoman aus Neuseeland beschloss die Buchholzorgeltage in St. Marien in Barth.

Quelle: Uwe Roßner

Barth. Paul Rosoman geriet ins Schwärmen. Am Dienstagabend beschloss der Neuseeländer prächtig die 12. Buchholzorgeltage in St. Marien. Zum zweiten Mal ist der weit gereiste Konzertorganist in Europa und stieß während seiner Vorbereitungen auf das tönende Schmuckstück in der Boddenstadt. „Wir haben in Neuseeland keine solch alten Instrumente“, erzählte der Gastierende.

Hörbar genoss Rosoman sein Konzert in St. Marien. In dessen Zentrum stellte er den bekannten und von Jan Zwart (1877 — 1937) als Fantasie gestalteten Lutherchoral „Eine feste Burg ist unser Gott“.

Hier wie bei J. Guy Ropartz beschließendem Postlude führte der Solist die ganze Klangpracht des frühromantischen Instruments vor Ohren. Als geschickter Einstieg erwies sich dessen Wahl von Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge in h-Moll wie Felix Mendelssohn Bartholdys Andante und Variation in B-Dur. So konnte er den Charakter der Buchholzorgel als ein zwischen dem Barock und der Romantik stehendem Werk demonstrieren. Als bereichernd erwiesen sich in der Abendauswahl Samual Sebastian Wesleys herrlich schwebende Fuge in dessen „Choral Song and Fugue“ und mit Niels Wilhelm Gades Moderato aus den drei Tonstücken für Orgel op. 22 der zarte Hinweis auf das erschließbare skandinavische Repertoire des 19. Jahrhunderts.

„Ich liebe die Buchholzorgel“, gestand Rosoman. Nach seinen Debüt in Norddeutschland würde er gern wieder nach Barth kommen, um die dortige Königin der Instrumente auch als Zuhörer selbst erleben zu können.

„Für mich war es schön“, fasst Bettina Wißner ihre erste Saison der Buchholztage zusammen. Viel gutes Feedback sei ihr auch zu Ohren gekommen. Rund 500 Gäste hätten die diesjährigen Saison erlebt.

Pläne für 2014 gibt es bereits. „Ein Meisterkurs mit sonntäglichem Abschlusskonzert soll hinzukommen“, verriet die Marienkantorin. Die Ausschreibung werde dafür bundesweit erfolgen. So können künftig Studierende neben wie hauptamtliche Organisten als Lernende an einem Wochenende spielend in den Genuss der Buchholzorgel kommen.

„Ich will versuchen, Leute aus der Ferne zu locken“, fügt sie hinzu. Dies gelte sowohl für die Besucher als auch die gastierenden Solisten. Zukunftsmusik sei derzeit ein in der Boddenstadt ausgerichteter Orgelwettbewerb. Dafür stehe eine Suche nach Sponsoren aus. Hinsichtlich der Buchholzorgeltage steht für Marienorganistin Bettina Wißner grundsätzlich fest: „Sie sollen etwas Besonderes im Jahreslauf bleiben.“

„Ich will versuchen, Leute aus der Ferne zu locken.“Bettina Wißner, Kantorin

 

 

Uwe Roßner

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