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Ribnitz-Damgarten Schnelles Internet für Barth
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Schnelles Internet für Barth
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00:00 09.12.2017
Barth

Werbung und Flyer landen oft ungelesen im Mülleimer. Doch beim Gang zum Briefkasten sollten Menschen, die zwischen Barth, Saal und Trinwillershagen leben, einem Brief der Telekom Aufmerksamkeit schenken.

Es geht um das schnelle Internet, das nur durch das Verlegen von Glasfaserkabeln möglich ist. In einem Schreiben der Telekom werden Anwohner in den kommenden Wochen aufgefordert, schriftlich ihr Einverständnis für mögliche Erdarbeiten auf ihrem Grundstück zu geben. Für die Aufrüstung müssen die Haus- und Wohnungsbesitzer nichts bezahlen. Im Frühjahr sollen die Arbeiten beginnen.

Die neuen Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit von bis zu einem Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen aus dem Internet. Einfach ausgedrückt: Es ist schnell, sehr schnell. Ein hochauflösender Kinofilm könnte beispielsweise innerhalb einer Minute auf den heimischen Computer geladen werden.

Im Landkreis Vorpommern-Rügen will das Unternehmen fast 40000 Haushalte mit den Glasfaser-Kabeln versorgen. Bund und Land fördern das mit 28 Millionen Euro. Doch diesem technischen Aufschwung müssen die Eigentümer nun ausdrücklich schriftlich zustimmen. Und da beginnen bei Bürgermeister Stefan Kerth die Sorgen: „Wer jetzt nicht aufpasst und die Chance verpasst, erleidet einen Wertverlust für seine Immobilie. Ich möchte nicht, dass jemand in ein paar Jahren traurig guckt, weil er seine Zustimmung nicht gab.“ Denn während das Angebot derzeit kostenlos ist, müssten Anwohner später die Umrüstung auf Glasfaser aus eigener Tasche zahlen. Und das seien Kosten zwischen 800 und 1000 Euro.

Für den Ausbau des Glasfasernetzes nutzt das Unternehmen vorhandene Leitungswege, Schächte, Leerrohre oder Sammelkanäle und legt den Anschluss bis in die Wohnung. Tiefbauarbeiten werden nur dort stattfinden, wo es nötig ist. Die Telekom beauftrage für die Arbeiten einheimische Firmen, teilt das Unternehmen mit.

Carolin Riemer

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