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Ribnitz-Damgarten Barther Hafentage feiern 25. Jubiläum
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Barther Hafentage feiern 25. Jubiläum
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16:01 30.07.2018
Die Opti-Regatta um den Pokal des Bürgermeisters startet am Donnerstag während der Barth Segel- und Hafentage. Quelle: Stephan Volker
Barth

Wenn die „Königin Wilhelmina“ in den Barther Hafen segelt, ist es amtlich: Die Barther Segel- und Hafentage feiern in diesem Jahr ein ganz besonderes Fest – nämlichen ihr 25jähriges Jubiläum. Am Donnerstag um 17 Uhr werden sie von Bürgermeister Stefan Kerth (SPD), Stadtpräsident Ernst Branse (CDU) und dem Ehrengast und Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) eröffnet.

„Hier beginnt dein Sommer“

Vier Tage lang wird die Hafen- zur Festmeile. Getreu dem Motto „Hier beginnt dein Sommer“ legen die Organisatoren auch in diesem Jahr Wert darauf, dass die Zuschauer sich aktiv an Wasserspielen beteiligen können. Die erste Chance auf Action gibt es eine halbe Stunde nach der Eröffnung. Dann startet die Optimisten-Spaß-Regatta um den Pokal des Bürgermeisters. Einige kleine Segelboote werden von den Veranstaltern für die Besucher zur Verfügung gestellt. Um 18.30 Uhr besteht die Möglichkeit, das Auftaktkonzert der Drehorgeln zu erleben.

Auch zum Fischerstechen am Freitag um 15.30 Uhr werden noch wasserresistente Mitstreiter gesucht. In zwei Teams treten die Kontrahenten gegeneinander auf dem Wasser an und versuchen ihr Gegenüber mithilfe einer Lanze ins Wasser zu schubsen. „Wir haben auch nette Preise organisiert. Die Teilnehmer müssen eigentlich nur eine Badehose mitbringen“, sagt Koordinator Jürgen Stelljes vom Verein Barth Maritim.

Wieder da: Taucher, Böötchen und zwei Feuerwerke

Zum 25. Jubiläum demonstrieren nicht nur die Taucher erstmals seit etwa 15 Jahren wieder ihr Können im Hafenbecken, die Organisatoren dachten sich auch etwas Neues aus: 250 Bausätze für kleine Spielzeugboote ließen sie anfertigen. Diese werden während der Hafentage am Stand der Tourismusinfo verkauft und dienen dem guten Zweck. Fünf Euro kostet ein sogenanntes „Böötchen“ und dieses Geld fließt direkt in die Kasse eines gemeinnützigen Vereins oder eines Kindergartens. „Die Hafentage sollen den Auftakt für diese Tradition der Zukunft darstellen“, sagt Stelljes. Künftig können sich Vereine für die Aktion bewerben. „Sie bekommen dann von uns kostenlos 250 Bausätze und müssen diese selbstständig verkaufen. Den Erlös können sie behalten und auch den Preis selbst bestimmen.“ An wen der Erlös der auf den Hafentagen verkauften Böötchen geht, steht noch nicht ganz fest: „Darüber entscheidet unser Vorstand in den nächsten Tagen – aber die Klette oder auch der Karateverein haben gute Chancen.“ Die Böötchen sind übrigens kinderleicht zusammen zu bauen und können nach Geschmack in verschiedenen Farben gewählt werden.

Besonderheiten birgt auch das Feuerwerk am Freitag um 22.45 Uhr. Nach vielen Jahren rückt es vom Wirtschaftshafen wieder dichter an die Besucher heran. Dank Holger Roock und Hafenmeister Steffen Wencke kann es wieder von einem schwimmenden Ponton abgeschossen werden. „Genau auf die Musik von Roger Cicero,George Ezra und Andreas Gabalier abgestimmt, ist es mal ruhig und dann wieder dynamisch – einfach schön“, findet der Koordinator, der sich das Spektakel am Himmel während eines Probelaufs bereits im Vorfeld anschauen durfte.

Segeln auf der Königin

Und dann besteht ja noch die Möglichkeit, auf einer Königin in die Wellen zu stechen. Das Segelschiff „Königin Wilhelmina“ wurde 1932 in Holland gebaut. Der Museumshafen Greifswald ist ihre Heimat, doch für die Barther Hafentage macht sie eine Ausnahme und steht für schöne Ausfahrten und Foto-Aufnahmen bereit. Dass der Traditionssegler eine besondere Geschichte birgt, weiß Hafenmeister Steffen Wencke. Der Legende nach soll die niederländische Königin Wilhelmina Helena Pauline Maria von Oranien-Nassau eine Liason mit einem Fischer gehabt haben, der ihr den Segler daraufhin schenkte. Da in Stralsund an diesem Wochenende ein großes Seglertreffen stattfindet, sei der Besuch weiterer Traditionssegler nicht ausgeschlossen, sagt Steffen Wencke.

Carolin Riemer

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