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Ribnitz-Damgarten Barther Trainer ist trotz des Sieges nicht zufrieden
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Barther Trainer ist trotz des Sieges nicht zufrieden
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00:01 12.12.2017
Elaine Thum (am Ball) – hier in einem früheren Spiel – erzielte die Hälfte aller Barther Tore (15). Quelle: Foto: Arndt Gläser
Barth/Bad Doberan

Die Handballerinnen des SV Motor Barth haben ihr Heimspiel in der Verbandsliga gegen die HSG Uni Rostock gewonnen. Zufriedenheit darüber wollte bei Trainer Martin Habermann trotzdem nicht aufkommen. Indessen mussten die Lokalrivalinnen vom Ribnitzer HV beim Tabellenführer Bad Doberaner SV eine deutliche Niederlage hinnehmen.

„„Über 35 Minuten haben wir für ein spannendes Spitzenspiel gesorgt. Aber danach ist uns dann die Luft ausgegangen.“Tobias Klugmann Trainer des Ribnitzer HV

SV Motor Barth – HSG Uni Rostock 30:26 (16:10). „Das einzig Gute an dem Spiel war, dass wir gewonnen haben“, meinte der Barther Trainer Martin Habermann kurz nach dem Abpfiff. „Normalerweise müssen wir den Gegner aus der Halle schießen“, fügte er hinzu.

Die Gastgeberinnen waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und führten zur Pause mit 16:10. Doch richtig absetzen konnten sich die Vinetastädterinnen nach dem Wiederanpfiff nicht. Den Grund dafür hatte Martin Habermann schnell ausgemacht: „Wir haben phasenweise im Angriff zu langsam agiert und die Situationen nicht erkannt. Das war zu unflexibel“, kritisierte er. Zudem hätten sich die Spielerinnen Würfe genommen, die nicht sein müssen. Außerdem sei in der Defensive die ballführende Angreiferin oft nicht rechtzeitig gestellt worden. „Dadurch haben wir uns sehr schwer getan“, analysierte Martin Habermann.

Ernsthaft in Gefahr bringen konnten die Rostockerinnen die Bartherinnen aber nicht. Sie feierten den sechsten Sieg der Saison und belegen mit 13:7 Punkten Rang vier der Verbandsliga-Tabelle. Das Handball-Jahr 2017 ist damit für den SV Motor beendet. Weiter geht es am 7. Januar mit der Auswärtspartie bei der SG Uni Greifswald/Loitz.

SV Motor Barth: Napp – Thum 15/5, Thurow 4, Ratschkowski 5, Heinze 4, Evert 2, Laß, Paschuss.

Siebenmeter: Barth 5/5, HSG 3/2.

Strafminuten: Barth 0, HSG 0.

Bad Doberaner SV – Ribnitzer HV 34:23 (16:15). Eine deutliche Niederlage kassierte der bisherige Tabellenzweite aus der Bernsteinstadt beim Ligaprimus. Dabei hatten die RHV-Damen über 35 Minuten für ein spannendes Spitzenspiel gesorgt. „Aber danach ist uns dann die Luft ausgegangen“, konstatierte Trainer Tobias Klugmann. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeberinnen mit 19:17. Doch dann zog der DSV innerhalb einer knappen Viertelstunde auf 30:19 davon – die Vorentscheidung. „Da hat man dann gesehen, dass Doberan in der Breite des Kaders eine größere Qualität hat als wir“, zollte Klugmann dem Gegner Respekt.

Die Ribnitzerinnen rutschten durch die Niederlage auf den dritten Platz ab. Am kommenden Sonnabend steht für sie schon das nächste Spitzenspiel auf dem Programm. Die RHV-Damen sind dann zu Gast beim Tabellenzweiten, dem SSV Einheit Teterow (18 Uhr). Das Hinspiel gewann die Klugmann- Sieben zu Hause mit 28:27.

Ribnitzer HV: Hameister – Marzahl 5, J. Engel 8/3, Geist 4, Neubauer 4, Gerhart 1, St. Engel 1, Toebe, Herter.

Siebenmeter: RHV 5/3, Doberan 2/0.

Strafminuten: RHV: 2, Doberan 4.

Statistik

Verbandsliga Frauen

Weitere Ergebnisse

SV Warnemünde II - Schwaaner SV 21:32

Einheit Teterow - BW Neukloster 30:20

Mecklenb. SV - SG Greifswald/Loitz 19:24

Eintracht Rostock - Vellahner SV 24:13

1.

Bad Doberaner SV

10

284:211

16:4

2.

Einheit Teterow

10

260:232

16:4

3.

Ribnitzer HV

10

265:215

14:6

4.

SV Motor Barth

10

242:229

13:7

5.

Eintracht Rostock

9

235:222

11:7

6.

HSG Uni Rostock

9

235:237

10:8

7.

BW Neukloster

10

214:221

10:10

8.

Schwaaner SV

9

206:215

8:10

9.

Greifswald/Loitz

7

158:178

4:10

10.

Mecklenburger SV

9

191:226

4:14

11.

SV Warnemünde II

10

243:278

4:16

12.

Vellahner SV

9

176:245

2:16

Marco Schwarz

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