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Ribnitz-Damgarten Barther wollen vor heimischem Publikum überzeugen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Barther wollen vor heimischem Publikum überzeugen
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04:19 09.03.2018
Will sein Comeback auf der Bundesliga-Bühne geben: Jan Bast vom SV Motor Barth. Quelle: Foto: Marco Schwarz

Die Athleten des SV Motor Barth wollen morgen einen weiteren Schritt in Richtung Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Kraftdreikampf gehen. Im zweiten Vorrundenwettkampf der Bundesliga-Saison hat der Titelverteidiger aus der Vinetastadt morgen Heimrecht. Um 13 Uhr sind in der Sporthalle des Gymnasiums außerdem die Teams der Kampfgemeinschaft BergenGostorf, des Herrnburger AV und vom Sanssouci GYM Potsdam zu Gast.

Am ersten Wettkampftag hatte der Serienmeister – zuletzt hatten sich die Barther sieben Mal in Folge den Titel gesichert – gleich wieder die Tabellenführung übernommen. „Daran wollen wir bei unserem Heimwettkampf anknüpfen“, sagt Sven Lange, Abteilungsleiter Kraftsport beim SV Motor. Er hoffe, dass die Mannschaft erneut die 1500-Punkte-Marke knacken kann.

Besonders motiviert dürfte Tobias Persen in den Vergleich gehen. Der 27-Jährige wurde zwar vor ein paar Wochen in Lauchhammer Deutscher Meister in der Gewichtsklasse bis 105 Kilogramm, war aber mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden. „Die Vorbereitung war optimal. Daher hatte ich mir ein noch etwas besseres Ergebnis erhofft“, hatte Persen damals gesagt. „Er wird jetzt in der Bundesliga versuchen, seine Leistungen aus dem Training zu bestätigen“, berichtet Sven Lange.

Mit Hannes Haase wird morgen ein weiterer nationaler Titelträger an die Hantel treten. Der 19-Jährige wurde bei den Junioren (-83 kg) Deutscher Meister und will mit der Mannschaft an seine Werte anknüpfen. „Mit ihm sind wir gut aufgestellt“, ist Lange überzeugt.

Sein Comeback auf der Bundesliga-Bühne will am zweiten Wettkampftag Jan Bast geben. Der erfahrene Kraftsportler hatte nach dem Titelgewinn mit dem Team im Jahr 2016 pausiert. Nun will der 40-Jährige, der Ende des vergangenen Jahres Deutscher Meister (-105 kg) ohne Ausrüstung wurde, zurückkehren. „Jan wird ohne Equipment antreten, ist aber dennoch ein Punktegarant für uns“, meinte der Abteilungsleiter.

Zur Absicherung des Mannschaftsergebnisses wird Sven Neundorf zum Einsatz kommen. „Er befindet sich im Aufbautraining. Für ihn kommt es hauptsächlich darauf an, im Rhythmus zu bleiben“, sagt Sven Lange.

Insgesamt haben in diesem Jahr 16 Mannschaften den Kampf um den Titel aufgenommen. Sie sind in zwei Staffeln (Nord und Süd) mit jeweils acht Teams aufgeteilt. Am Endkampf nehmen sechs Mannschaften teil. Qualifiziert sind dafür die Gruppenersten der Staffeln Nord und Süd sowie die vier relativpunktbesten Mannschaften (staffelübergreifend).

Mit dem Gewinn der Bundesligagruppe sind die Titel „Norddeutscher Meister“ und „Süddeutscher Meister“ verknüpft. Das Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Kraftdreikampf soll am 26. Mai bei der punktbesten Mannschaft der Gruppe Nord stattfinden.

Sollten die Barther ihre Staffel gewinnen, ist allerdings noch nicht sicher, dass sie auch Ausrichter der Endrunde sein werden. Grund dafür ist, dass die Vinetastädter erst 2016 das Finale veranstalten durften. „Da müssen wir abwarten, wie sich der Verband entscheidet. Noch ist das für uns ohnehin Zukunftsmusik“, gibt sich Sven Lange gelassen.

Stand nach der 1. Runde

1. Bundesliga Nord

1. SV Motor Barth 1543,12

2. SAV Erfurt 1453,88

3. Sanssouci GYM Potsdam 1375,22

4. VfB Klötze 1371,73

5. KBV Bautzen 1350,16

6. KG Bergen/Gostorf 1340,92

7. Herrnburger AV 1332,61

8. KG Magdeburg/Schöneb. 1141,33

1. Bundesliga Süd

1. SC Oberölsbach 1470,65

2. KG Renchtal/Weinheim 1425,47

3. KSV Mainz 1334,49

4. KSV Essen 1330,95

5. TSV Katzwang 1307,15

6. AC Siegfried Darmstadt 1274,47

7. SG Randersacker 1243,57

8. SV Fellbach 1237,76

Marco Schwarz

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