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Ribnitz-Damgarten Ben Meyer überzeugt in Oberliga
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Ben Meyer überzeugt in Oberliga
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00:01 19.12.2017

Das nennt man Pech: Gerade hatte Ben Meyer in der Handball-Oberliga richtig Fuß gefasst, war zur wichtigen Stütze des Bad Doberaner SV geworden, da setzte ihn eine Fingerverletzung im letzten Spiel vor der Weihnachtspause am Wochenende außer Gefecht. Ohne Meyer gewann der DSV das Heimspiel gegen den VfL Tegel trotzdem mit 37:27. Glück im Unglück: Wenn alles gut läuft, ist der gebürtige Ribnitzer, der im Sommer vom heimischen MV- Ligisten in die Münsterstadt wechselte, beim Start ins Restprogramm Mitte Januar wieder mit von der Partie.

Der Ex-Ribnitzer Ben Meyer. F.: ANJA OTT

Der Rechtshänder weiß, dass der Wechsel – maßgeblich von DSV-Coach Lars Rabenhorst initiiert – ihn weiterbringt. „Ich bereue es keinen Augenblick. Ich werde mich entwickeln, das ist wichtig für meine sportliche Zukunft“, sagt der 22-Jährige, der alle körperlichen Voraussetzungen für seine Sportart mitbringt. Überdies ist ihm der Anfang in Doberan leicht gemacht worden: „Ich wurde toll aufgenommen, der Umgang innerhalb der Mannschaft inklusive des Trainers ist total locker.“

Dennoch hatte Meyer zu Saisonbeginn sportliche Anlaufschwierigkeiten, weil er sofort zu viel wollte. Ganzen vier Toren in den ersten vier Partien folgten aber 53 Treffer in sieben Spielen – mehr als 7,5 im Schnitt. „Der Auftakt war ziemlich verkrampft, ich musste erst einmal lernen, das Spiel zu lesen. Die Oberliga ist halt gegenüber der MV-Liga noch einmal eine ganz andere Nummer“, weiß der junge Mann, der als Rohrschlosser auf der Warnemünder Neptunwerft am Bau großer „Pötte“ beteiligt ist.

Froh ist Ben Meyer, dass man daheim in Ribnitz Verständnis für seinen Schritt zeigt. „Ich war dort vergangene Woche beim Training und habe anschließend meine Eltern besucht. Alle freuen sich für mich, dass es gut läuft“, erzählt Meyer. Das ist nicht selbstverständlich, denn Vater Thilo ist der Trainer des Ribnitzer HV. Sohn Ben kann sich durchaus vorstellen, ein weiteres Jahr beim DSV anzuhängen. „Wichtig ist, dass ich von Verletzungen verschont bleibe.“ Zu Beginn des Jahres war er monatelang ausgefallen – da ist die aktuelle Fingerverletzung nicht unbedingt dramatisch.

Burkhard Ehlers

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