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Ribnitz-Damgarten Boddenzugang erinnert an Ortschronisten
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Boddenzugang erinnert an Ortschronisten
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00:00 12.06.2017
Enkel Mike Hille des verstorbenen Waldemar Schröders enthüllte das Straßenschild zum Andenken des Ortschronisten. Quelle: Foto: Timo Richter
Langendamm

Innehalten während des Festumzuges in Langendamm. Die gut 50 Teilnehmer gedachten ihres verstorbenen Ortschronisten Waldemar Schröder. Enkel Mike Hille enthüllte ein Straßenschild. Mit einem Abschnitt der Wasserreihe in Richtung Bodden wurde dem Langendammer „Urgestein“ ein Denkmal gesetzt.

Tochter Anja Kuhnke erinnerte in wenigen bewegenden Worten an die Arbeit ihres Vaters, dessen Herz für Langendamm geschlagen habe. Die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit habe mit der Benennung des Straßenabschnitts ein gebührendes Andenken erhalten. „Hier sind wir Waldemar ganz nah“, sagte Anja Kuhnke mit Blick auf den Boddenzugang. Der Hauptmann des Langedammer Tonnenbundes, Horst-Harald Ewert, schloss in Gedenken an den Ortschronisten dessen Nachkommen in die Arme. Der Ribnitz-Damgartener Bürgermeister, der eine Abordnung der Damgartener Schützenkompagnie anführte, lobte die unkomplizierte Umbenennung des Straßenabschnitts.

Schröder war im vergangenen Jahr gestorben und hat eine vierbändige Dorfchronik hinterlassen. „Ich sehe ihn noch hinter seiner alten Schreibmaschine“, sagt Anja Kuhnke. Auf Computertechnik habe sich ihr Vater nicht umstellen wollen.

Nach dem Innehalten setzte sich der Umzug mit musikalischer Begleitung weiter in Richtung Festplatz in Bewegung. Dort erlebten die Besucher ein spannendes Tonnenabschlagen. In Langendamm erfolgt das Tonnenabschlagen seit jeher zu Fuß.

Timo Richter

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