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Ribnitz-Damgarten Born will weiter wachsen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Born will weiter wachsen
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14:14 04.12.2018
Das Gemeindegebiet endet an der Kaikante, um das zu ändern, ist eine Inkommunalisierung von Wasserflächen geplant. Quelle: Timo Richter
Born

Das Boddendorf will wachsen – um Wasserflächen. Geschehen soll das mit einer sogenannten Inkommunalisierung von Wasserwanderrastplatz und kleinen Anlegestegen am Bodden. Die Gemeindevertreter entscheiden während ihrer Zusammenkunft am Mittwoch kommender Woche über die entsprechende Vorlage.

Seit etlichen Jahren „arbeiten und werkeln wir außerhalb des Gemeindegebiets“, sagt Bürgermeister Gerd Scharmberg (Bürger für Born). Auch am Hafen ende das Gemeindegebiet an der Kaikante. Da stellt sich die Frage, ob Liegeplatzgebühren, die Skipper haben mit ihren Booten ja außerhalb des Gemeindegebietes festgemacht, überhaupt kassiert werden hätten dürfen.

Andererseits halten Mitarbeiter des Kurbetriebs die Einrichtungen seit Jahren in Schuss, schließlich gebe es eine Erlaubnis seitens der Landesbehörden, wie der Bürgermeister sagt. Mit dem Antrag auf Überführung dieser Flächen, dabei geht es um rund 3000 Quadratmeter Wasserfläche am Wasserwanderrastplatz sowie zwei weiteren Steganlagen, die beliebte Aussichtspunkte sind, soll nun ein dauerhaft rechtssicherer Zustand hergestellt werden.

BMK-Gebäude soll zurück an Kommune

Zudem will sich die Kommune von einem Steuersparmodell verabschieden. So soll am Mittwoch das einstige BMK-Gebäude vom Kurbetrieb zurück an die Kommune übertragen werden. Wie andere Gemeinden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst hatte auch Born Immobilien auf den gemeindeeigenen Kurbetrieb übertragen.

Das BMK-Gebäude soll wieder an die Gemeinde rückübertragen werden. Quelle: Timo Richter

Für die geplante Entwicklung des Gebäudes in direkter Nachbarschaft zum Sitz des Amtes Darß/Fischland allerdings erweist sich das als Bumerang. Denn auf eigene Kosten entwickeln kann der Kurbetrieb das Objekt nur mit erheblicher Steuerlast. Im Beratungsbüro der Kommune schlugen die Mitarbeiter die Hände über den Köpfen zusammen und rieten dringend die Rückübertragung der Immobilie an die Kommune an, um nicht nur einen enormen Bürokratieaufwand als auch drohende Steuerzahlungen zu verhindern. Die Pläne für das Gebäude sind davon nicht betroffen. Die Kommune will darin Mietwohnungen bauen.

Hohe Investionen in kulturelles Zentrum

Zum Beschluss steht auch der Wirtschaftsplan des Kurbetriebs für das kommende Jahr auf der Agenda. Unterm Strich plant Betriebsleiter Yves Scharmberg mit einem Gewinn von rund 81 000 Euro. Investitionen in das kulturelle Zentrum auf dem Areal der alten Oberförsterei macht den größten Posten bei den Ausgaben im Finanzplan aus. Bis dato wurden allein 300 000 Euro in die Sanierung der Dächer des Haupthauses und die Neueindeckung der Remise gesteckt. Nun soll der Einbau des Forst- und Jagdmuseums in den alten Pferdestall erfolgen.

Timo Richter

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