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Brandstiftung auf Autohaus-Gelände

Grimmen Brandstiftung auf Autohaus-Gelände

150 Reifen gehen in Grimmen in Flammen auf. Das Feuer beschädigt auch Neuwagen.

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Auf dem Gelände des Nissan-Autohauses in Grimmen brannte es in der Nacht zum Sonnabend.

Quelle: Raik Mielke

Grimmen. Rund 8000 Euro Sachschaden sind am Samstag bei einem Brand in einem Autohaus in Grimmen entstanden. Gegen 2.45 Uhr macht sich ein Großaufgebot der Grimmener Feuerwehr auf den Weg zur Einsatzstelle in der Greifswalder Straße. Der Brandherd soll sich auf dem Gelände des Nissan-Autohauses befinden.

Beim Eintreffen wird schnell das Ausmaß klar. In einem hinteren Teil des Geländes, zum Kaschower Damm hin gelegen, brennen rund 150 Autoreifen. Einsatzleitung und Retter müssen schnell handeln. In unmittelbarer Nähe befinden sich eine Werkstatt und zahlreiche Autos. Mit vier Männern an einem Löschrohr wagen sich die Retter dicht an das brennende Reifenlager heran. Die erste Wasserversorgung wird über das Tanklöschfahrzeug sichergestellt. Weitere Feuerwehrleute machen sich auf den Weg zum Hydranten. Die Einsatzkräfte haben es direkt am Brandherd mit enormen Temperaturen zu tun. Und so beginnt auch der nebenstehende Container, in dem sich weitere eingelagerte Winterreifen befinden sich zu verformen.

„Wir decken das Feuer mit Schaum ab”, kommt dann der Befehl aus der Einsatzleitung. Eine Stunde dauert der Einsatz bereits, ehe es mit einem Schaumrohr gelingt, die Flammen zu ersticken. Die Rettungskräfte atmen durch. Sowohl das Übergreifen der Flammen auf die Werkstatt, als die Explosion der dort geparkten Autos kann verhindert werden.

Bei Tageslicht kommt das gesamte Ausmaß zum Vorschein. Neben den verbrannten Reifen, hat eine Seite des Containers Schaden genommen. Schlimmer hat es hier vier Fahrzeuge, darunter Neuwagen erwischt.

Die komplette Rückseite der Autos ist geschmolzen. Auf dem Gelände sind zu diesem Zeitpunkt erneut Ermittler der Kripo im Einsatz. „Es ist auszuschließen, dass Selbstentzündung die Brandursache ist“, ist von den Beamten zu erfahren. Zudem liegt die Vermutung nah, dass Brandbeschleuniger zu Einsatz kamen. Die Ermittlungen laufen.

 

Raik Mielke

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