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Ribnitz-Damgarten Darß-Festspiele sollen multimedial werden
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Darß-Festspiele sollen multimedial werden
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07:52 02.05.2018
Eine Szene aus der vergangenen Spielzeit bei den Darß-Festspielen in Born. Quelle: Foto: Veranstalter
Born

Die Darß-Festspiele sollen digitaler werden. Die Freilichtbühne in Born soll zu einer Multimedia-Bühne erweitert werden. „Die Naturbühne soll technisch aufgerüstet werden, sodass auch Filme und Videosequenzen in die Inszenierung eingebaut werden können“, sagt Holger Schulze, Intendant der Darß-Festspiele.

Konkret soll eine mobile Leinwand angeschafft werden, die bei Aufführungen am Tage mit einer Art Rahmen umgeben wird, um genügend Abschattung zu garantieren. „Dieser Rahmenbau wird in das Bühnenbild integriert und kann vielfältig eingesetzt werden“, so Holger Schulze. Außerdem wird mit Rückprojektion gearbeitet. Dafür soll eine spezielle Rückprojektionsleinwand, im Theaterbereich auch Opera genannt, sowie spezielle Beamer angeschafft werden. Zusätzlich soll eine neue Tonanlage installiert werden.

„Die künstlerischen Möglichkeiten würden sich damit erheblich erweitern und unsere Arbeit mit den vielen Kindern und Jugendlichen qualitativ wesentlich verbessern“, so Holger Schulze. Die Zuschauer könnten zudem mit noch spektakuläreren Mitteln überrascht werden, auf der Bühne beispielsweise mit verschiedenen virtuellen Hintergründen oder eingespielten Filmsequenzen.

8000 Euro soll das Projekt kosten. „Ohne Unterstützung ist das nicht finanzierbar“, sagt Holger Schulze. Nachdem im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Gemeinde Born und des Lions Clubs Ribnitz-Damgarten der Zuschauerbereich überdacht werden konnte, hofft Schulze nun auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Um das Projekt zu finanzieren, ist eine sogenannte Crowdfunding-Aktion gestartet worden. Damit ist eine Art Gruppenfinanzierung gemeint, bei der viele, zumeist kleinere Einzelspenden einen Mindest-Gesamtbetrag ergeben sollen. Wird diese Mindestsumme erreicht, kann das Projekt umgesetzt werden. Wenn nicht, erhalten die Spender ihr Geld zurück.

Die Crowdfunding-Aktion der Darß-Festspiele benötigt eine Mindestsumme von 6000 Euro. Die fehlenden 2000 Euro können laut Schulze aus Mitteln des Vereins Darß-Festspiele aufgebracht werden.

Eigenart von Crowdfunding-Aktionen ist zudem, dass die Spender auch etwas bekommen, je nach Spendenhöhe. Bei einer Spende von 30 Euro gibt es beispielsweise ein Plakat der Aufführung „Die Heiden von Kummerow“ und eine Postkarte sowie auf Wunsch eine Namensnennung im Programmheft als Unterstützer des Projektes. Wer 100 Euro spendet wird, zur Premiere eingeladen, für 200 Euro gibt es eine Einladung zur Premierenfeier mit einem Blick hinter die Kulissen noch dazu. Für 1000 Euro gibt ein Schauspieler an einem Ort der Wahl eine Privatvorstellung. Eine Einladung zur Premiere gibt es dann natürlich auch.

Die Spendenaktion läuft noch bis zum 25. Mai. Wird das Spendenziel von 6000 Euro erreicht, wird im Juni die Bühne der Darß-Festspiele zur Multimediabühne.

Die Crowdfunding-Aktion finden Sie im Internet unter: www.99funken.de/multimediabuehne-darssfestspiele

2003 gegründet

Der Verein Darß-Festspiele wurde 2003 gegründet. Er setzt sich zum Ziel, landestypisches Theater in niederdeutscher und hochdeutscher Sprache einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Ziel ist es nach eigenen Angaben, ein Stück Pommersche Kultur und Geschichte der Region bekannt zu machen. Jährlich besuchen circa 10000 bis 12000 Zuschauer die Aufführungen. Seit 2013 werden vor allem verschiedene Episoden der „Heiden von Kummerow“ mit großem Erfolg aufgeführt. Am Freitag, 29. Juni, feiert das diesjährige Stück „Heiden von Kummerow – Das Duell“ Premiere.

Robert Niemeyer

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