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Ribnitz-Damgarten „Die Beste aller Welten“ überzeugt Jury und Publikum
Vorpommern Ribnitz-Damgarten „Die Beste aller Welten“ überzeugt Jury und Publikum
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19:36 10.09.2017
Abschlussfoto zu den 13. Ahrenshooper Filmnächten mit Henry Hübchen (Jury), Knut Elstermann (Jury), Lise Risom Olsen (Jury), Michael Pink (Schauspieler), Oliver Schmidt (The Grand), Roland Völcker (Kurdirektor Ahrenshoop), Stephan Lacant (Regisseur) und Volker Kufahl (künstlerischer Leiter der Ahrenshooper Filmnächte / Filmland MV). Quelle: Christian Schröder (pehnert-Hoffmann)
Ahrenshoop

Am Samstag gingen die 13. Filmnächte in Ahrenshoop (Vorpommern-Rügen) mit viel Filmprominenz, zwei Gewinnerbeiträgen und einer rauschenden Party im Hotel The Grand zu Ende. Der Film „Die Beste aller Welten“ von Regisseur Adrian Goiginger räumte sowohl den Publikumspreis als auch den Jurypreis ab und ist damit großer Gewinner des Abends. Der neu ins Leben gerufene Förderpreis für das beste Drehbuch/Regie ging an den Film „Fremde Tochter“ (unter anderem mit Heike Makatsch) von Stephan Lacant.

Das Drama „Die Beste aller Welten“ erzählt die bewegende Geschichte vom kleinen Adrian (Jeremy Miliker), der eine schwierige Kindheit durchlebt. Die Mutter (Verena Altenberger) ist drogenabhängig, sorgt jedoch gut für ihren Sohn. Sie ist getrieben zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch, doch sie weiß, dass sie clean werden muss, um ihren Sohn nicht für immer zu verlieren. Regisseur Adrian Goiginger hat mit diesem Film seine eigene Kindheit verarbeitet und damit sowohl das Publikum als auch die Jury um Schauspieler Henry Hübchen und Filmjournalist Knut Elstermann in seinen Bann gezogen. Michael Pink, einer der Hauptdarsteller des Films, war in Ahrenshoop persönlich vor Ort und nahm begeistert die beiden Preise entgegen.

Das nachdenklich stimmende Drama „Fremde Tochter“ handelt von der Liebe zwischen der 17-jährigen Lena (Elisa Schlott) und dem Moslem Farid (Hassan Akkouch). Als Lena dann aber ungewollt schwanger wird, freundet sie sich mit der Vorstellung an, zum muslimischen Glauben überzutreten. Ihre alleinerziehende Mutter Hannah (Heike Makatsch) versucht, sie verzweifelt davon abzubringen

Ein durchgehend positives Feedback zieht der Ahrenshooper Kurdirektor Roland Völcker. „Noch nie in den letzten 13 Jahren kamen so viele Besucher zu den Filmen.“

Timo Richter

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