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Ribnitz-Damgarten Feuerwehr musste 2018 häufiger ausrücken
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Feuerwehr musste 2018 häufiger ausrücken
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15:27 10.02.2019
In Wohsen brannte im August 2018 ein Doppelhaus. Es war einer von insgesamt 17 Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Eixen im vergangenen Jahr. Quelle: Robert Niemeyer
Eixen

Die Freiwillige Feuerwehr Eixen musste im vergangenen Jahr häufiger ausrücken als in den Jahren zuvor. Waren es sonst im Schnitt zwölf, 13 Einsätze pro Jahr, stieg die Zahl 2018 auf insgesamt 17. Ein Grund für die überdurchschnittlich vielen Einsätze sei die Trockenheit im Sommer gewesen. Doch trotz der vielen Einsätze ist die Zahl der durchschnittlichen Einsatzkräfte gestiegen. So waren laut Statistik im Schnitt 7,6 Einsatzkräfte bei einem Einsatz dabei. Und dass obwohl ein Großteil der Eixener Feuerwehrleute außerhalb arbeitet. „Da wir viele Einsatzkräfte haben, haben wir zum Glück immer einen Stamm, der vor Ort ist. Sei es, weil einige im Schichtdienst arbeiten oder gerade Urlaub haben und vor Ort sind“, erklärt Carsten Lubsch, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Eixen.

Insgesamt hat die Freiwillige Feuerwehr Eixen 29 Mitglieder, davon sind 22 in der Einsatzabteilung und sieben in der Reserve. Sechs Frauen sind in der Feuerwehr aktiv. Der Altersdurchschnitt in der Einsatzabteilung liegt bei 35 Jahren. „Damit können wir sehr zufrieden sein. Wir hatten drei Neuaufnahmen im vergangenen Jahr“, freut sich der Wehrführer. Vier Feuerwehrleute würden die Grundausbildung Truppmann machen. Und auch die Jugendabteilung kann sich sehen lassen. Derzeit sind hier 15 Kinder und Jugendliche hier vertreten. „Innerhalb der letzten eineinhalb Jahre hat sich die Zahl verdoppelt“, freut sich Carsten Lubsch. Geleitet wird die Jugendabteilung seitdem von Max Ohlemeyer und Hannes Warnig, der seit August zudem stellvertretender Wehrführer ist. Bei der Jahreshauptversammlung am Samstagabend wurde Denis Niemann zum neuen Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehr gewählt.

Neue Gefahren kommen hinzu

Der Eixener Wehrführer ist davon überzeugt, dass in den kommenden Jahren die Zahl der Einsätze weiter steigen wird, einerseits aufgrund der Umwelteinflüsse sowie aufgrund der steigenden Verkehrsströme, die zu mehr Unfällen führen. Auch werde sich die Art der Einsätze verändern. „Den klassischen Scheunenbrand wird es eher weniger geben, dafür kommen andere Gefahren hinzu, unter anderem durch Biogasanlagen oder Fotovoltaik“, erklärt der 39-Jährige. „Das Zusammenrücken der Feuerwehren muss in den nächsten Jahren zunehmen. Sei es durch Alarmierungsgemeinschaften, gemeinsame Ausbildung der Kameraden oder eine gemeinsame Anschaffung eines Fahrzeugs“, sagt Christian Lubsch, der auch Amtswehrführer ist.

Gespannt ist der Wehrführer auf die Ergebnisse der Feuerwehrbedarfsplanung, die jede Gemeinde in diesem Jahr aufstellen muss. „Ich persönlich bin ein Freund davon. Ich finde es gut, wenn jemand von außen einen Blick draufwirft und sagt, was die Feuerwehren brauchen oder was sie vielleicht auch nicht benötigen. Ich bin gespannt, wie sich dann der Landkreis und vor allem das Land zu den Ergebnissen positionieren.“ Denn schließlich sei klar, dass die klammen Gemeinden die Aufgaben nicht alleine stemmen könnten. In der Gemeinde Eixen sei vor allem die Löschwasserversorgung ein großes Problem. „Und unser Fahrzeug ist von 1996 und kommt an seine Grenzen.“

Anika Wenning

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