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Engagement für Küstenschutz wächst

Ahrenshoop Engagement für Küstenschutz wächst

Das Hochufer zwischen Wustrow und Ahrenshoop gilt auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst als erhaltenswerte touristische Attraktion. Die Interessengemeinschaft Hohes Ufer Ahrenshoop hat sich dem Stopp des weiteren Abbröckelns verschrieben.

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Das Hochufer bei Ahrenshoop bröckelt dramatisch ab, eine Interessengemeinschaft wirbt für Küstenschutz.

Quelle: Richter, Timo

Ahrenshoop. Unablässig wie die Wellen der Ostsee gegen das Hochufer zwischen Wustrow und Ahrenshoop anrennen, so unermüdlich rennt die gleichnamige Interessengemeinschaft gegen Behörden und Ämter an. Ziel ist es, das weitere starke Abbröckeln des Küstenabschnitts weitgehend zu stoppen. Geschehen soll das laut der inzwischen favorisierten Variante mit fünf jeweils 150 Meter langen Wellenbrechern.

Treppenbau fraglich

Der Rad- und Wanderweg entlang des Hochufers wurde schon landseitig verlegt. Die für den Tourismus in Ahrenshoop und Wustrow so bedeutsame Saisontreppe – so lassen sich Rundwege planen – bleibt in diesem Jahr möglicherweise nahe des Bakelbergs auf dem Trockenen. Fundamente auf dem Hochufer sind zwischenzeitlich abgestürzt, die Basis am Ufersaum wird unablässig von Wellen überspült, ist so nicht zu verwenden.Nahe des verlegten Radweges künden deutlich sichtbare Risse von bevorstehenden Abbrüchen. Die Furcht der Anwohner vor allem in den tiefer gelegenen Bereichen in Niehagen wächst mit jeder Woge, die gegen die Steilküste schwappt und damit wieder Sand wegspült.

Land verweist auf fehlende Bebauung

Vor Jahren wurde die Interessengemeinschaft Hohes Ufer Ahrenshoop aus der Taufe gehoben. Weil die Landesregierung in dem Bereich keinen Küstenschutz betreiben wollte und will – Argument ist immer wieder eine fehlende Bebauung – haben sich die Initiatoren privat finanzierten Küstenschutz auf die Fahnen geschrieben. Mit Spenden sollen die Maßnahmen erfolgen.

Wellenbrecher erhielten Vorzug

Kein leichtes Unterfangen. die ersten Gelder reichten gerade einmal für Vorplanungen. Die brachten jedoch eine Wende. Statt der ursprünglich vorgesehenen Buhnen wird inzwischen der Bau von Wellenbrechern wie an der Seebrücke in Wustrow und im Ahrenshooper Ortsteil Althagen favorisiert.

Richter Timo

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