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Erholungsort: Gemeinde will den Titel nicht

Kenz-Küstrow Erholungsort: Gemeinde will den Titel nicht

Im vorpommerschen Kenz-Küstrow lehnen die Gemeindevertreter den Vorschlag ab, sich um das Prädikat zu bewerben.

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Das Kenzer Brunnenhaus unweit der Kirche. Es ist 2004 nach einer Vorlage von 1763 neu aufgebaut worden.

Quelle: Detlef Lübcke

Kenz-Küstrow. In Kenz-Küstrow bei Barth (Vorpommern-Rügen) ist in der letzten Zeit darüber diskutiert worden, ob sich die Gemeinde um den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ bewirbt. Die Gemeindevertreter haben sich nun dazu bekannt, dass Kenz-Küstrow kein anerkannter Erholungsort werden will.

„Wir haben einfach nicht die Voraussetzungen“, begründete Bürgermeister Harald Reinecke (Freie unabhängige Wählergemeinschaft).

Zwar beabsichtigt die Gemeinde am Hafen im Ortsteil Dabitz ein öffentliches Toilettenhäuschen zu bauen, doch zu den Kriterien zähle sehr viel mehr. „Wir haben keinen Einkaufsladen, wir haben kein Kino...“, sagte Harald Reinecke.

Hintergrund der Idee mit dem Erholungsort ist die prekäre Haushaltssituation. Als Erholungsort könnte die Gemeinde eine Kur- und eine Fremdenverkehrsabgabe erheben. Der Etat für 2016 liegt mit 70 000 Euro im Minus.

Der Vorschlag, sich um den Erholungsort-Titel zu bewerben, sei aus der Barther Amtsverwaltung gekommen, berichtete Bürgermeister Reinecke. Der Vorschlag liege auch in der Vergangenheit von Kenz begründet. Das Dorf war mit seiner Quelle und der Kirche St. Marien im Mittelalter der bedeutendste Wallfahrtsort Pommerns. Im 17. Jahrhundert wurde Kenz dann ein bedeutendes Kurbad, vermutlich das erste und damit älteste Vorpommerns.

Von Detlef Lübcke

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