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Ribnitz-Damgarten Fiktive Frauen-WG gibt sich visionär
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Fiktive Frauen-WG gibt sich visionär
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15:10 04.12.2017
Eine siebenköpfige Theatergruppe probt unter Leitung von Beate Scholz (2. v. li.) für das neue Stück „Die Vision der Frau in Black“ in Dierhagen. Quelle: Richter, Timo
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Dierhagen

Glitzerkleid und Federboa haben wieder Einzug ins „Dörphus“ in Dierhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) gehalten. Sechs Frauen und ein Mann proben für das neue Theaterstück zum Jahreswechsel. In lockerer Runde entwickelt sich so „Die Vision der Frau in Black“ bis zur Bühnenreife. Beate Scholz hat das Stück geschrieben und leitet die Laiendarsteller an.

Das Ganze geschieht in entspannter Atmosphäre. Da kommt beispielsweise die Bürgermeisterin aus einer aufreibenden Sitzung, schlüpft flugs in ein Kleid, setzt sich einen Hut auf – und ist in einer anderen Welt. Es geht um eine fiktive Frauen-WG, sagt die Urheberin des Stücks und gleichzeitig Regisseurin Beate Scholz.

Mit Interpretationen der Märchen Schneewittchen und Frau Holle haben die Laiendarsteller ihre ersten schauspielerischen Gehversuche gemacht. Dann zog im vergangenen Jahr die fiktive Frauen-Wohngemeinschaft auf der Bühne in Dierhagen ein.

Für das Ostseebad war das im zurückliegenden Jahre der Knaller. Mehr oder weniger versteckte Anspielungen auf Dorfleben und auch Kommunalpolitik haben das Publikum angeregt, mit Wortbeiträgen und Zwischenrufen aktiv in das Geschehen auf der Bühne einzusteigen. Das will Regisseurin Beate Scholz auch in diesem Jahr erreichen. Und auch die Schauspielerinnen freuen sich schon auf die spontane Interaktivität mit den Zuschauern.

Im vergangenen Jahr hat sich die Frauen-Wohngemeinschaft auf der Bühne gefunden. Das aktuelle Stück soll zwar mit zahlreichen Rückbezügen auf den „Einzug“ begeistern, für das Verständnis ist die Kenntnis der Frauen-Premiere allerdings nicht erforderlich, wie Beate Scholz sagt.

Die Kostüme scheinen die Mitwirkenden nicht nur zu befeuern, sondern geradezu zu befreien. Ganz locker werden da altbekannte Lieder wie „Ich war noch niemals in New York“ geträllert. Und sofort ist die Regisseurin zur Stelle, um feine Nuancen in dem Gesang zu korrigieren.

Premiere des Stücks ist am 16. Dezember, 16 Uhr. Knapp zwei Wochen also noch haben die Akteurinnen Zeit, damit Einsätze und Handlungen sitzen. „Bei der Premiere geben wir alles“, sagt Beate Scholz. „Das Publikum liebt uns.“ Bereits seit Ostern würden die voraussichtlichen Veranstaltungstermine von den Dierhäger Theaterfreunden nachgefragt.

Die stehen nun endgültig fest. Nach der Uraufführung von „Die Vision der Frau in Black“ am Samstag, dem 16. Dezember, im „Dörphus“ in Dierhagen-Dorf gibt es eine weitere Aufführung am Sonntag, dem 14. Januar. Beginn ist ebenfalls um 16 Uhr, dann aber im Haus des Gastes.

Timo Richter

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