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Ahrenshoop und Wustrow wollen enger zusammenrücken

Ahrenshoop Ahrenshoop und Wustrow wollen enger zusammenrücken

Die Kooperation der Ostseebäder soll weiter intensiviert werden. Der Haushalt des Künstlerortes ist unter Dach und Fach.

Ahrenshoop. Der Künstlerort Ahrenshoop und die Fischlandkommune Wustrow wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Dazu soll Ende des Monats ein weiteres Arbeitsgespräch stattfinden. Bislang kooperieren bereits die Feuerwehren beider Orte. Sie betreiben eine Alarmierungsgemeinschaft, damit im Notfall die Fahrzeuge mit freiwilligen Brandschützern beider Kommunen besetzt werden können. Bürgermeister Hans Götze (Einzelbewerber) sieht reichlich Potenzial, um die Zusammenarbeit beider Kommunen weiter zu intensivieren und zu verbessern. Darüber informierte Hans Götze während der Sitzung der Gemeindevertreter am Donnerstagabend. Denkbar sind in diesem Zusammenhang engere Kooperationen der Kurverwaltungen und der Bauhöfe beider Ostseebäder.

Beschlossen wurde an dem Abend auch der Haushalt des Ostseebades für das laufende Jahr. Unterm Strich ist der geplante Etat Ahrenshoops in beiden Teilen, Finanz- und Ergebnishaushalt, ausgeglichen, sodass eine Genehmigung der Kreisverwaltung nicht erforderlich ist, wie Bürgermeister Hans Götze erfreut sagte. Im dritten Jahr in Folge sei Ahrenshoop Gebergemeinde und müsse ohne Schlüsselzuweisungen auskommen.

Einziger Wermutstropfen ist nach Auffassung Götzes die vergleichsweise hohe Pro-Kopf-Verschuldung von 3000 Euro. Aber: Am liebsten würde die Kommune den zwei Millionen schweren Kredit aus der deutlich höheren Rücklage ablösen, doch dem stehe die Bindungfrist entgegen, erläuterte der Bürgermeister.

Größter Investitionsposten in diesem Jahr ist die Erweiterung des Parkplatzes neben dem Kunstmuseum. Während die Planungen immer weiter reifen, stehen die Verhandlungen mit Grundstückseigentümern noch nicht vor dem Abschluss. Außerdem soll noch in diesem Jahr ein neuer Gerätewagen für die freiwillige Feuerwehr angeschafft werden und es gelte, „ein paar Straßensachen“ in Angriff zu nehmen.

Die Gemeindevertreter brachten zudem den Wirtschaftsplan des gemeindeeigenen Kurbetriebs unter Dach und Fach. Die weitere Sanierung öffentlicher Toiletten, wie derzeit am Parkplatz des Einkaufszentrums und später am Parkplatz im Ortsteil Niehagen stehen laut Plan auf dem Programm.

Auch die Partnerschaft mit der Gemeinde Hohwacht in Schleswig-Holstein soll im März mit einem Besuch gepflegt werden.

 



tri

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