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Anwohnerin fordert behindertengerechten Strandzugang

Dierhagen Anwohnerin fordert behindertengerechten Strandzugang

Dierhagens Kurdirektor will Strandbesucher an den Zugängen zählen lassen.

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Rita Haacke kritisiert, dass am Hotel Dünenmeer keine Senioren mit Rollatoren mehr an den Strand gelangen könnten.

Quelle: Timo Richter

Dierhagen. Nach der Sperrung des Strandzugangs direkt am Hotel Dünenmeer im Dierhäger Ortsteil Neuhaus wird ein behindertengerechter Übergang zum Strand gefordert. Als Kurdirektor Stephan Fellmann während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter über den Ausbau des Übergangs 20 am Campingplatz orakelte, hat er nicht mit Widerstand gerechnet. Anwohnerin Rita Haacke fordert den behindertengerechten Ausbau des Strandzugangs 19, der sich nahe der Bebauung in dem Ortsteil befindet. Laut Fellmann handele es sich bislang nur um eine Idee. Dazu sollen Anwohner befragt und Nutzer gezählt werden, um den am meisten genutzten Zugang auszubauen. Das Hindernis am Hotel wollte Fellmann nicht bewerten, er kenne die rechtlichen Hintergründe nicht. Es soll aber versucht worden sein, Bootstrailer über den Zugang an den Strand zu schieben, was der Hoteleigner mit dem Hindernis unterbunden habe.

Weiterer Kritikpunkt Rita Haackes ist die nächtliche Beleuchtung des neuen Radweges an der Kreisstraße zwischen Neuhaus und Dierhagen-Strand. Dadurch werde Geld verschwendet.

Mit diesem Vorwurf beißt sie bei dem Kurdirektor allerdings auf Granit. Weil Urlauber in Neuhaus abends beziehungsweise im Winter kaum gastronomische Angebote hätten, sollten diese auf dem straßenbegleitenden Weg eine Möglichkeit erhalten, trockenen Fußes in Dierhagen-Strand essen gehen zu können, wie der Kurdirektor sagt.

Eine zweite Befragung will der Kurdirektor bei den Menschen in Neuhaus zum Thema Verkehrsführung starten. Der Hagebuttenweg, von der Kommune aufgrund baulicher Mängel noch immer nicht übernommen, sollte als Einbahnstraße ausgewiesen werden, findet Rita Haacke. So würde die Gefahr von Unfällen auf der schmalen Straße, die zugleich als Radfernweg deklariert ist, gemindert. Laut Fellmann hätten sich seit Freigabe der Straße keine aktenkundigen Unfälle ereignet. Er plädiert vielmehr auf eine strikte Geschwindigkeitsreduzierung bei erlaubtem Befahren in beide Richtungen.

 



tri

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