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Fischland-Darss Bewerberzahl reicht zur Besetzung der Gemeinderäte aus
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Fischland-Darss Bewerberzahl reicht zur Besetzung der Gemeinderäte aus
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00:00 04.04.2014

Reibungslos ist in Zingst des Bewerbungsverfahren für die Sitze in der Gemeindevertretung über die Bühne gegangen. Wahlleiterin Karin Eiweleit erinnerte an die Sitzung des Wahlausschusses des Seeheilbades wenige Tage nach Ende der Bewerbungsfrist. Sämtliche Wahlvorschläge wurden bestätigt.

So ein leichtes Spiel hat die Wahlleiterin im Amt Darß/Fischland nicht. Monika Koch muss noch einen weitere Sitzung des Wahlausschusses anberaumen, denn Mitglieder des TSV Wustrow hatten die Einladung zu der Sitzung als nicht ordnungsgemäß gewertet und Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Treffens geäußert. Einstimmig hatten sich die Mitglieder des Gremiums daraufhin geeinigt, über die Wahlvorschläge in Wustrow am 27. April zu befinden. Monika Koch geht davon aus, dass dieses „Problem“ dann vom Tisch ist, handele es sich doch um eine rein formelle Sache.

Anders dagegen stuft sich die Angelegenheit um Jörg Rennhack ein. Der Kandidat auf Liste der Wählergemeinschaft „Prerows Zukunft“ ist nach Einschätzung der Mitglieder des Wahlausschusses in Prerow nicht wählbar, weil er seinen Hauptwohnsitz nicht in dem Ostseebad, sondern in Born habe. Eine gerichtliche Klärung dazu stehe noch aus, seit drei Jahren befinde sich das Verfahren nun in der Schwebe. Laut Melderegister des Amtes ist Jörg Rennhack mit seinem Hauptwohnsitz im Bernsteinweg gemeldet. Das Grundstück gehöre allerdings zur Gemarkung Born, so dass Rennhack in Prerow nicht gewählt werden kann.

Erste Befürchtungen Monika Kochs, dass die Zahl der Bewerber für die zu vergebe Zahl der Sitze in den Gemeindevertretungen nicht ausreiche, haben sich nicht bestätigt. Insgesamt gibt es für die Sitze in den Gemeindevertretungen im Bereich des Amtes Darß/Fischland 155 Bewerber, dazu kommen noch die neun Kandidaten auf der Liste des TSV Wustrow sowie deren Bürgermeisterbewerber Thomas Knopp.

Aktuell treibt die Wahlleiterin ein ganz anderes Problem die um: Die hohe Zahl von Einzelbewerbern in Wieck. Was zu tun ist, wenn eine Bewerberin beziehungsweise ein Bewerber für einen Sitz in der Gemeindevertretung so einen hohen Stimmenanteil erzielt, dass ihr oder ihm zumindest rechnerisch gleich mehrere Sitze zustünden, muss Monika Koch auch erst einmal in der einschlägigen Fachliteratur recherchieren. Auf jeden Fall stoße die bevorstehende Wahl auch „ganz großes Interesse“.



tri

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