Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 8 ° heiter

Navigation:
Dieser Poller wird öfter mal flachgelegt

Wieck Dieser Poller wird öfter mal flachgelegt

Hindernis im Wiecker Postweg soll Begegnungsverkehr verhindern.

Voriger Artikel
Staus auf der B 105 nerven Urlauber
Nächster Artikel
Wieck: Poller setzt Punkt vor Tauschhandel

An ihm kommt kein Autofahrer vorbei. Doch immer wieder einmal wird der Poller im Postweg in Wieck flachgelegt.

Quelle: Timo Richter

Wieck. Nicht nur Greifswald und Stralsund haben ihren „Nerv“-Poller. Auch in Wieck steht jetzt so ein Pfählchen mitten auf dem Postweg. Jedenfalls steht der Poller seit seiner Aufstellung vor einigen Tagen die meiste Zeit da. Oft liegt die rot-weiße Absperrung aber auch am Wegesrand im Sand. Die Gewohnheiten autofahrender Wiecker lassen sich augenscheinlich nicht von so einem zierlichen Poller ausbremsen. Wäre da nicht der Bauhof. Ein Mitarbeiter steckt den Poller mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder zurück in dessen Verankerung.

Der Poller ist sichtbarer Ausdruck eines Streits des Inhabers der benachbarten Pension mit der Kommune. Ein schmaler Streifen entlang des Postweges gehört dem Architekten. Wenn sich nun auf dem kurzen Abschnitt zwischen Postreihe und Nordseite zwei Autos begegnen, wird dieser schmale Streifen privaten Besitzes überrollt. Damit soll nun Schluss sein. Das fordert der Pensionsbesitzer schon lange. Dass sich auch jenseits einer dichten Hecke noch Privatgelände befindet, ist für den unwissenden Autofahrer nicht offensichtlich. Darum hat der Architekt sein Revier gerne mal mit eigens aufgestellten Stühlen markiert.

Mit ihrem Beschluss haben die Gemeindevertreter dafür gesorgt, dass die Nutzung der Straße auf ein Mindestmaß begrenzt, das Privatgelände nicht mehr überfahren werde, sagt die Leitende Verwaltungsbeamtin Katrin Kleist. Gleichzeitig könnten sämtliche Anwohner des Postweges ihre Grundstücke problemlos erreichen — auch ohne aneinander vorbei zu müssen, ist Bürgermeister Bernd Evers überzeugt.

Dessen Hauptaugenmerk liegt derzeit auf dem alten Kurpark samt einstiger Freilichtbühne. Dort stehen jetzt sieben Baugrundstücke zum Verkauf. Nachdem das Landesförderinstitut bestätigte, die Bindungsfrist im Zusammenhang mit einer öffentlichen Förderung für den Bau der Freilichtbühne sei abgelaufen, will die Kommune das Areal zu Geld machen.

Das wird dringend benötigt, um an der Darßer Arche rund 20 000 Quadratmeter Freiflächen erwerben zu können. Das komplette Grundstück wird für eine mögliche Erweiterung des Nationalparkzentrums gebraucht. Schon jetzt spielen sich manche Ereignisse teilweise auf dem Gelände in Besitz eines Investors ab. Um den Ausbau der Darßer Arche aber überhaupt auf den Weg bringen zu können, muss die Kommune die Teilfläche erwerben. Nach dem Umzug der Darß-Festspiele nach Born ist das Areal zunehmend verwildert — ohne dass sich irgend jemand ernsthaft daran störte.

Erlös für Grunderwerb
7Baugrundstücke im einstigen Kurpark will die Kommune an den Mann bringen. Die Einnahmen werden für den Erwerb einer Teilfläche im Zentrum für den Ausbau der Darßer Arche benötigt.

 

 

Timo Richter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Fischland-Darss
Verlagshaus Ribnitz-Damgarten

Lange Straße 43/45
18311 Ribnitz-Damgarten

Öffnungszeiten:  
Montag bis Donnerstag
10.00 bis 17.00 Uhr

Leiterin Lokalredaktion: Robert Niemeyer
Telefon: 0 38 21 / 88 86 39
E-Mail: ribnitz-damgarten@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Leserbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.