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Mehrheit in Born stimmt für Bebauung des Holms

Born Mehrheit in Born stimmt für Bebauung des Holms

Finaler Beschluss markiert Schlusspunkt hinter jahrelangen Genehmigungsverfahren / Bau von 54 Ferienhäusern geplant

Born. Unter eine der längsten und umstrittensten Planungen haben die Borner Gemeindevertreter gestern einen Schlussstrich gezogen. Gegen die Stimmen der drei anwesenden Vertreter der Borner Alternative votierten die Bürger für Born geschlossen für den Bebauungsplan „Holm“. Während Antje Hückstädt (Borner Alternative) die geplante Bebauung des Areals mit 54

Ferienhäusern als „Höhepunkt jahrelanger Fehlplanung“ bezeichnete, erinnerte Erik Roepke (Bürger für Born) an die Akribie der Planungen, weil Klagen gegen das Vorhaben angekündigt seien.

Jürgen Schneider (Borner Alternative) sah die jetzigen Planungen im Widerspruch zu den ursprünglichen Zielen. Auf dem Holm sollte Gesundheitstourismus stattfinden. „Davon sind wir Lichtjahre entfernt. Wir pflastern den Holm mit Ferienwohnungen zu.“

Bürgermeister Gerd Scharmberg (Bürger für Born) betonte seine Bereitschaft, den Holm zu opfern, um das Gesicht Born bewahren zu können. Applaus folgte der Aussage Roepkes, „die Mehrheit der Borner steht hinter den Planungen für den Holm“.

Gut 3,9 Millionen Euro soll der Verkauf der Flächen an die Bonava GmbH, vormals NCC, in die Kassen des Boddendorfs spülen. Albrecht Kiefer (Borner Alternative) kritisierte, die Zahl sei schöngerechnet, es „wird nur die Profitgier bedient“. Weil der Kaufvertrag mit Bonava noch nicht unterzeichnet ist, fürchtet Kiefer das Aufleben eines Altvertrages mit NCC, wonach bis zu 100

Ferienhäuser auf dem Boddenareal gebaut werden könnten. Zudem beanstandete er Punkte zu Hochwasserschutz, Verkehrserschließung und das Versickern von Regenwasser. tri

OZ

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