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„Naturklänge“ steuern auf Besucherrekord zu

Ahrenshoop „Naturklänge“ steuern auf Besucherrekord zu

Große Bandbreite der Musik und internationale Künstler kommen gut an, Abschlusskonzert am Samstag.

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Die Auswahl der Musiker ist in diesem Jahr besonders gelungen.“Nicole Höra, Tourismusverband FDZ

Ahrenshoop. Die Musikreihe „Naturklänge“ steuert auf einen Besucherrekord zu. Das sagt Nicole Höra (25) vom Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst, der die Konzertreihe veranstaltet. Noch vor dem Abschlusskonzert am Samstag am Hohen Ufer in Ahrenshoop kamen rund 2000 Musikfreunde zu den bislang sieben Konzerten. Als Überraschung bezeichnet Nicole Höra das Konzert in Hessenburg, wo mehr als 250 „völlig begeisterte Gäste“ nicht nur Kranichmusik lauschen konnten, sondern auch die Glücksvögel sehen konnten. Der Spielort Hessenburg war ebenso wie Starkow, wo der Auftakt der „Naturklänge“ erfolgte, erstmals mit dabei.

Bewährt hat sich nach Einschätzung der Pressereferntin des Tourismusverbandes das von vornherein hohe Niveau der Akteure. Außerdem habe der künstlerische Leiter der Veranstaltungsreihe, Lutz Gerlach, musikalisch einen weiten Bogen gespannt, sodass sich vor allem Besucher aus der Region mehrere Konzerte anhörten. Außerdem habe die unterschiedliche Musik hervorragend zu den unterschiedlichen Naturräumen gepasst.

Die Auswahl der Musiker sei in diesem Jahr ganz besonders gelungen, freut sich Nicole Höra. Vor allem die Internationalität der Künstler habe sich als besonderes Qualitätsmerkmal erwiesen. Wenn auch der künstlerische Leiter erst nach dem letzten Konzert der Reihe in diesem Jahr eine Bilanz ziehen will, bleibe schon jetzt festzuhalten, dass sich die Bandbreite der Musik sowie die Musiker internationaler Herkunft auch im kommenden Jahr wiederfinden werden.

Die „Naturklänge“ waren in diesem Jahr auch in entlegenen Winkeln der Region zu erleben. Das Programm hat selbst dahin zahlreiche Einheimische gelockt, sodass von der Konzertreihe nicht mehr von einer nur touristischen Veranstaltungsreihe gesprochen werden könne, sagt Nicole Höra. Auch habe der künstlerische Leiter, selbst Komponist und Pianist, in den vergangenen Jahren den Musikern immer mehr Raum für deren Kunst gegeben.

Den Abschluss bildet am Samstag ab 18 Uhr das Konzert am Hohen Ufer in Ahrenshoop. Unter dem Titel „Bolera, Bach und Meer“ haben sich die Pianisten Ulrike Mai und Lutz Gerlach das Streichquartett „Quartetto Tonale“ eingeladen. Die vier jungen, illustren Damen werden Werke von Bach, Vivaldie bis Gershwin erklingen lassen. Das Konzert findet bei jedem Wetter statt, es gibt auch eine überdachte Bühnenvariante.

Karten gibt es für 12 Euro in den Kurverwaltungen von Ahrenshoop und Wustrow, Kinder unter 14 Jahren frei.

 

tri

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