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Zeesenfischen vor Althagen

Althagen Zeesenfischen vor Althagen

Urlauber und Einheimische können mit an Bord gehen und zupacken.

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Beim Zeesenfischen vor Althagen dabei: Die FZ-104 „Bernstein“ von Martin Rurik.

Quelle: Volker Stephan

Althagen. Noch bis Sonntagmittag wird auf dem Saaler Bodden auf traditionelle Weise gefischt — mit Zeesbooten. Verantwortlich für die Traditionspflegeveranstaltung ist der Verein der Zeesner mit Sitz in Althagen. Jahrhundertelang war die Zeesenfischerei, bei der das Zeesboot mit seinem ausgebrachten Netz — der Zeese — mit dem Wind driftet, die effektivste Fischereimethode auf den vorpommerschen Bodden. In den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurde sie schließlich auch vom letzten Fischer aufgegeben, weil mittlerweile ergiebigere Fangtechniken Einzug gehalten hatten. Heute kümmert sich der 2002 gegründete „Verein der Zeesner“ mit Sitz in Althagen um die Bewahrung dieser speziellen Technik. Organisiert werden diese Treffen vom Althäger Fischer und Vereinsvorsitzenden Andreas Schönthier, der dafür sein eigenes Boot „Sannert“ zur Verfügung stellt. Auch andere Zeesboote, die über die nötige Ausstattung verfügen, sind regelmäßig am einzigen Fangwochenende des Jahres dabei, so die PRU-7 des Fischers Horst Grählert sowie seit drei Jahren auch die FZ-104 „Bernstein“ von Martin Rurik.

Erstmals in diesem Jahr soll auch das Jugendzeesboot FZ-108 „Vorwärts“ des Segel-Clubs Ribnitz auf die Drift gehen. Es war den Jugendlichen im vergangenen Jahr vom Barther Bootsbaumeister Nils Rammin überlassen worden.

Die vier Boote laufen seit gestern vom Althäger Hafen zu den etwa zweieinhalbstündigen Driften aus. Heute soll den ganzen Tag über gefischt werden, bei günstigen Bedingungen auch noch am Sonntagvormittag.

Wer Interesse an der Fischereigeschichte der Region hat, kann mit auf den Bodden hinaus. An Bord darf zugepackt werden — vor allem beim Einholen der hoffentlich mit Fisch gefüllten Zeesen.

Anmeldung über die Gaststätte „Räucherhaus“ am Althäger Hafen: ☎ 03 82 20/69 46.

 

OZ

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