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Ribnitz-Damgarten Fördermittel für Sporthalle werden beantragt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Fördermittel für Sporthalle werden beantragt
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14:42 13.04.2018

In der Gemeinde Dettmannsdorf soll eine neue Sporthalle entstehen. Die Gemeindevertreter stimmten auf ihrer Sitzung am Montagabend zu, für das Projekt Fördermittel zu beantragen. Die Hallenkapazitäten reichen mit der bereits existierenden Einfeld-Halle schon lange nicht mehr aus. „Unsere Schüler müssen mittlerweile nach Marlow gefahren werden, um Sportunterricht machen zu können. Und auch die SG Wöpkendorf hat Bedarf“, sagte Stefan Schmidt, Bürgermeister von Dettmannsdorf.

Stefan Schmidt

Gebaut werden soll die Halle auf dem Reit- und Festplatz in der Nähe der derzeitigen Kita. Dort soll auch die neue Kita entstehen (Die OZ berichtete). 3,5 Millionen Euro, so die erste Schätzung, könnte die neue Eineinhalb-Felder-Sporthalle kosten. „Das ist ein stattlicher Betrag. Wir müssen nun aber erstmal schauen, wo wir genau liegen. Wir versuchen, so günstig wie möglich zu bauen“, so Schmidt. Deshalb soll nun im nächsten Schritt ein Finanzierungskonzept erarbeitet werden, um einerseits die konkreten Baukosten zu ermitteln und andererseits eine Grundlage für die Beantragung der Fördermittel zu haben.

Bauherr, Investor und später dann Eigentümer der Halle soll die Gemeinde sein. Neben den Fördermitteln wird jedoch auch noch ein Eigenanteil notwendig. Der soll vom Schulförderverein der Evangelischen Schule Dettmannsdorf übernommen werden, der später die Halle pachtet. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen Gemeinde und Schulförderverein soll getroffen werden.

Möglicherweise kommen mit dem Neubau auch höhere Hallengebühren auf die SG Wöpkendorf zu. „Die Hallennutzung muss für den Verein bezahlbar sein, aber die Gebühren müssen auch in die Landschaft passen“, sagte Stefan Schmidt, der gleichzeitig andeutete, dass auch die SGW schauen müsse, was bezahlbar sei.

Während die Planung für die Sporthalle noch am Anfang steht, biegt ein anderes Großprojekt auf die Zielgerade ein. Die Fördermittel für die notwendige, knapp 194000 Euro teure Schadstoffsanierung des ehemaligen Restaurants „Meckelbörger“ sind beantragt. Der Gemeinde bleibt ein Eigenanteil von rund 5000 Euro. Der Umbau des Hauses läuft seit März 2017. Zuletzt hatte es witterungsbedingt und wegen des Schadstofffundes Verzögerungen gegeben. Ende Mai, Anfang Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

ron

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