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Ribnitz-Damgarten Fuchs und Marderhund holen sich Bodenbrüter
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Fuchs und Marderhund holen sich Bodenbrüter
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07:03 25.03.2014
Die Zahl der Küstenvögel geht zurück: Auch Kiebitze als Bodenbrüter haben es in der Region nicht leicht. Quelle: Thorsten Krüger / Nabu
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Zingst

Seit Jahren geht die Zahl von bodenbrütenden Küstenvögeln im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zurück. Hauptgrund ist nach Einschätzung Gerhard Schneiders, Gründungsmitglied des Nationalparkkuratoriums, eine nicht ausreichende Jagd auf das Raubwild wie Fuchs und Marderhund.

Zu DDR-Zeiten sei der Abschuss von zahlreichen Räubern auf vier Beinen noch belohnt worden, heute sei die Jagd auf das Raubwild verboten. Dem widerspricht der Leiter des Nationalparks, Gernot Haffner. Auf den Inseln wie Großer und Kleiner Kirr oder der Barther Oie werde das Raubwild zu Schutz der Küstenvögel konsequent gejagt.

Der Rückgang der Zahlen von Küstenvögeln sei nicht allein auf den Hunger des Raubwildes zurück zu führen, sondern habe verschiedene Ursachen, etwa Störungen durch Wassersportler, die mit Kanus in die Schilfgürtel führen.



Timo Richter

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