Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Ribnitz-Damgarten Für den Ribnitzer HV ist die Titelverteidigung kein Thema
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Für den Ribnitzer HV ist die Titelverteidigung kein Thema
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 20.10.2017
Kreisläufer Eric Brandt (am Ball) ist morgen mit dem Ribnitzer HV in der zweiten Runde des Landespokals gefordert. Quelle: Foto: Marco Schwarz
Ribnitz-Damgarten/Barth

Der Ribnitzer HV ist morgen in der zweiten Runde des Handball-Landespokals gefordert. Um 18.00 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Thilo Meyer in der heimischen Sporthalle Am Mühlenberg den neu gegründeten HC Vorpommern-Greifswald. „Die Gäste werden sicher heiß sein“, ist der RHV-Coach überzeugt. „Liest sich doch ganz gut, den Titelverteidiger geschlagen zu haben“, fügt er augenzwinkernd hinzu. Sonst will er von dieser Rolle eigentlich eher wenig wissen. „Wir sind vielleicht auf dem Papier der Titelverteidiger. Aber ich sehe das etwas anders. Die Mannschaft hat im Vergleich zur Vorsaison ein ganz anderes Gesicht bekommen“, begründet Meyer. Das Erreichen des Final-Turniers sei daher auch nicht das vordergründige Ziel des Vereins in dieser Spielzeit.

DHB-Amateur-Pokal

Der wichtigste Pokalwettbewerb für Amateurmannschaften wird seit der Saison 2014/15 ausgetragen. Daran nehmen die Pokalsieger der Landesverbände teil, die im Punktspielbetrieb maximal der Oberliga angehören dürfen. Die Endspiele (Männer und Frauen) finden im Rahmen des Final Four um den DHB-Pokal statt. Beide Final-Teams dürfen in der Folgesaison im DHB-Pokal starten.

Dennoch wolle der RHV vor heimischem Publikum ein gutes Spiel abliefern und möglichst gewinnen. Auch wenn das zur Folge hätte, dass der Verein im nächsten Jahr in Terminnot kommen könnte. Die Ribnitzer haben nämlich als amtierender Landespokalsieger von Mecklenburg-Vorpommern die Chance, am DHB-Amateur-Pokal teilzunehmen. „Da wird es terminlich im kommenden Jahr richtig eng“, erklärt der 50-jährige Meyer. Erst recht, wenn sich seine Mannschaft morgen auch noch für das Achtelfinale im Landespokal qualifizieren sollte. Die Auslosung zum DHB-Amateur-Wettbewerb werde erst im Januar erfolgen. „Wir hoffen natürlich, dass wir dann zu Hause antreten können“, sagt Thilo Meyer.

Doch das ist noch Zukunftsmusik. Gegen den HC Vorpommern-Greifswald kann der Trainer auf eine starke Truppe bauen. Die zuletzt noch fehlenden Uwe Krohn, Max Bux und Christoph Rasch sind zurück und voll in das Mannschaftstraining eingestiegen. Der Coach plant, möglichst vielen Spielern gegen die Greifswalder Einsatzzeiten zu geben. Den Gegner könne er nur schwer einschätzen. „Das ist sicher eine junge Truppe, die schnellen Handball spielen wird“, denkt Meyer.

Der HC Vorpommern-Greifswald wurde in der vergangenen Saison noch als Handball SG Greifswald Verbandsliga-Meister und stieg in die MV-Liga auf. Dort belegt die Mannschaft aus der Hansestadt derzeit den vierten Tabellenplatz und steht damit zwei Positionen über Ribnitz. „Aber das hat wenig Aussagekraft“, meint Thilo Meyer. „Wir werden uns auf unser Spiel konzentrieren und uns im Vorfeld nicht am Gegner orientieren“, versichert der RHV-Trainer.

Im Landespokal sind morgen auch die Handballerinnen des SV Motor Barth gefordert. Sie werden bei der HSG Uni Rostock (16.00 Uhr, Sporthalle Gerüstbauerring) zu Gast sein. Die Frauen bestreiten bereits ihr Achtelfinale.

In der ersten Runde hatten sich die Vinetastädterinnen mit 20:15 gegen den SV Pädagogik Rostock durchgesetzt, während die HSG mit einem Freilos in die nächste Runde einzog. In der Verbandsliga sind die beiden Kontrahenten Tabellennachbarn und stehen mit jeweils 6:4 Punkten auf Rang fünf (Barth) und sechs (Rostock).

Der Barther Trainer Martin Habermann sagt: „Wir werden unser Bestes geben. Aber ich sehe die Partie eher als Trainingsspiel. Uns fehlen wieder einige wichtige Spielerinnen.“

Marco Schwarz

Mehr zum Thema

Ribnitzerinnen lassen der SG Uni Greifswald/Loitz keine Chance – Barth verliert

16.10.2017

Christoph Nisius übernimmt das Ruder / Heute Wahl des TSG-Präsidenten

18.10.2017

Christoph Nisius übernimmt das Ruder / Heute Wahl des TSG-Präsidenten

18.10.2017

Bei Bettina Engel in Lüdershagen bei Barth lebt die wohl älteste Milchkuh Mecklenburg-Vorpommerns.

10.03.2018

Erbengemeinschaft plant Umnutzung des Ahrenshooper Kultrestaurants zu Ferienwohnungen.

17.04.2018

Nach dem Überfall in Göhren konnte das 56 Jahre alte Opfer keine genaue Beschreibung des Täters abliefern. Allerdings hat die Polizei offenbar DNA des Täters sichergestellt.

17.01.2018
Anzeige