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Ribnitz-Damgarten Galerie Café: Chefin geht neue Wege
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Galerie Café: Chefin geht neue Wege
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16:14 28.11.2018
Für das Galerie Café in Barth wird ein Nachfolger gesucht. Quelle: Anika Wenning
Barth

Es ist das verflixte siebte Jahr: 2012 eröffnete Mandy Opitz am Marktplatz in Barth ihr Galerie Café, jetzt sucht sie einen Nachfolger. „Ich möchte einfach etwas Neues anfangen“, sagt die 39-Jährige. Die Gerüchte, dass das Café schließe, verneint sie. Sie mache solange weiter, bis ein neuer Besitzer gefunden worden sei. „Mir ist die Entscheidung auch nicht leicht gefallen. Ich habe in den Jahren hier viele Federn gelassen und natürlich bin ich mit dem Café sehr verbunden. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt und kenne viele Schicksale. Der Großteil meiner Gäste ist zauberhaft und wir haben auch viele Stammkunden“, sagt Mandy Opitz. Die sechs Jahre seien eine schöne Zeit gewesen. Dass so viele Menschen in Barth die Zukunft ihres Cafés bewege und in der Stadt darüber gesprochen werde, wundere sie schon.

2012 ist sie von Cottbus nach Barth gekommen, um ihr Café zu eröffnen. „Als Kinder waren wir mit meinen Eltern immer in Bresewitz im Urlaub. So kam der Bezug zu Barth“, berichtet die 39-Jährige. Konkrete Pläne, wie es für sie in Zukunft beruflich weitergehe, habe sie bislang noch nicht. „Ich muss erst einmal das eine abschießen, um etwas Neues anfangen zu können“, sagt Mandy Opitz. „Das Leben ist verrückt und man weiß nicht, was passiert. Ich lasse es auf mich zukommen. Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt für mich.“

Die Gründe für ihren Entschluss, einen Nachfolger zu suchen, seien vielschichtig. „Es sind aber keine wirtschaftlichen Gründe. Ich habe mich aus persönlichen Gründen entschieden, dass Café abzugeben“, erklärt Mandy Opitz. Ein wichtiger Aspekt sei aber auch, dass es in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden sei, gutes Personal zu finden. „Die Situation ist sehr nervenaufreibend“, meint die Inhaberin.

Und neben den vielen Kunden, die sie ins Herz geschlossen habe, gebe es leider auch die andere Seite der Medaille. Nämlich Gäste, die die Arbeit nicht schätzen würden. „Gastronomie ist ein undankbarer Job geworden. Wir machen jeden Kuchen und jede Torte selber. Wir nehmen keine Backmischung oder holen den Kuchen aus dem Froster, sondern machen alles mit der Hand. Aber einige schätzen dieses Handwerk nicht mehr. Das ist wirklich sehr schade“, sagt die Café-Besitzerin, die dies leider immer häufiger beobachte.

Anika Wenning

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