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Gaststätte eröffnet nach Zwangspause

Klockenhagen Gaststätte eröffnet nach Zwangspause

In dem Fachwerkhaus in Klockenhagen war 2012 Asbest entdeckt worden.

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Quelle: Lisa Nowotny

Klockenhagen. Fast ein Jahr lang war die Gaststätte „Up dei Däl“ auf dem Gelände des Freilichtmuseums in Klockenhagen geschlossen, nachdem bei einer Gebäudeuntersuchung im Frühjahr 2012 asbesthaltige Brandschutzplatten unter dem Dach entdeckt worden waren. Sie waren zu DDR-Zeiten verbaut worden (die OZ berichtete). Eine Sanierung scheiterte zunächst an fehlenden Fördermitteln, der Mueumsverein konnte das Projekt alleine nicht stemmen. Jetzt können Besucher aber wieder in dem norddeutschen Fachwerkhaus schlemmen, feiern und tanzen. Zur Wiedereröffnung der Gaststätte sorgte Drehorgelspieler Charly Frommke (71) aus Rostock für Stimmung. Typisch plattdeutsche Lieder schallten über das Gelände des Freilichtmuseums in Klockenhagen. Sowohl im Innenbereich als auch auf der Terrasse fanden sich nach etwa einem Jahr wieder Leute ein.

Nach der Begutachtung des Gebäudes und der anschließenden „Schockdiagnose Asbest musste eine Notlösung her“, so Jan Berg, der Vorsitzende des Museumsvereins. Deshalb wurde in einer anderen Scheune und zeitweise einem Zelt das Essen serviert.

„Am 1. März diesen Jahres begannen schließlich die Arbeiten, an denen etwa 15 Leute beteiligt waren und die einen Monat dauerten“, sagt der Museumschef Fried Krüger (44) zufrieden.

Die Stadt übernahm mit 36 000 Euro den Großteil der Kosten, für die übrige Summe, 19 000 Euro, kam der Museumsverein auf. Der komplette Innenbereich wurde neu gestaltet, gemalert und dekoriert.

Für kühlere Tage sei zudem eine Übergangsheizung installiert worden, damit die Besucher nicht frieren müssen.

Verarbeitungsgeräte für Hanf und Wolle zieren die Balken unter den Schrägen des Raumes und holen so Museumsflair in die Gaststätte von Uwe Schuldt, der das Tonnenhaus seit sieben Jahren und die Gaststätte seit einem Jahr betreibt. „Wir haben sehr viel Liebe in den Umbau gesteckt. Es hat sich einiges getan“, sagt der 56-Jährige stolz. „Wir waren vorher in einer Konfliktsituation, man darf den Kopf aber nicht in den Sand stecken, sondern muss Hand in Hand arbeiten.“

Besonders erfreulich: Einige Hochzeitspaare hätten sich bereits angekündigt, denn die Scheune könne für Veranstaltungen verschiedener Art gemietet werden, so Schuldt.

50 Terrassen-Plätze

70 Besucher finden in der Gaststätte „Up dei Däl“ auf dem Gelände des Freilichtmuseums in Klockenhagen Platz. Das einzigartige norddeutsche Fachwerkhaus aus dem Jahr 1671 kann aber auch für Hochzeiten und Familienfeiern bis zu 100 Leute aufnehmen. Auf der Terrasse befinden sich noch einmal 50 Sitzplätze.

Wer lediglich die Gaststätte besuchen möchte, gelangt auch ohne Museumseintritt auf das Gelände.

Wir haben sehr viel Liebe in den Umbau gesteckt. Auf dem Hof hat sich einiges getan.“Uwe Schuldt (56),

Betreiber der Gaststätte

Lisa Nowotny

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Klockenhagen
Weil Asbest unter dem Dach des Gebäudes in Klockenhagen (Vorpommern-Rügen) gefunden wurde, musste die Gaststätte „Up dei Däl“ 2012 schließen. Jetzt ist sie wieder geöffnet.

Weil Asbest unter dem Dach des Gebäudes in Klockenhagen (Vorpommern-Rügen) gefunden wurde, musste „Up dei Däl“ 2012 schließen.

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