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Gegenwind: Initiative gegen Windpark gegründet

Ahrenshagen Gegenwind: Initiative gegen Windpark gegründet

Anwohner aus Tribohm, Prusdorf und Gruel suchen Ornithologen und freiwillige Vogelbeobachter, um Pläne des Investoren zu durchkreuzen.

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Die Windkraftgegner aus Prusdorf, Gruel und Tribohm trafen sich in Ahrenshagen.

Quelle: Carolin Riemer

Ahrenshagen. Die Gegner des geplanten Windparks in der Gemeinde Ahrenshagen geben nicht auf. Nun haben Anwohner eine Bürger-Initiative gegründet, die die Pläne des Investoren zerschlagen will.

Anwohner und Gemeindevertreter gegen Windpark

Auf einem Acker zwischen Prusdorf, Gruel und Tribohm sollen drei Windkraftanlagen mit einem Rotordurchmesser von bis zu 124 Meter entstehen (die OZ berichtete). Gemeindevertreter und Anwohner sehen die Pläne kritisch, obwohl die Anlagen jährlich etwa 150 000 Euro in die Haushaltskassen der Dörfer spülen könnte. Geld, auf das die Gründer der Initiative gern verzichten wollen. „Wir wollen die Gemeinde bei der Abwehr der Windanlagen unterstützen, denn noch ist es nicht zu spät, sich zu wehren“, sagt Architekt Gunnar Stendel aus Prusdorf, der möglichst viele Anwohner in sein Boot holen möchte - auch Menschen, die vielleicht schon resigniert aufgegeben haben. „Es ist nicht unrealistisch, dass wir den Bau noch stoppen können.“ Insgesamt gehören acht Einwohner aus allen drei Dörfern zur Initiative. Innerhalb der nächsten Monate will der Investor, die Jade-Naturenergie, eine Baugenehmigung für die Anlagen einreichen. „Und genau in dieser Zeit wollen wir die Pläne durchkreuzen“, sagt Stendel. Wenn die Genehmigung da ist, sei es schwer, dagegen zu klagen.

Vogelbeobachter werden gesucht

Die Hausaufgaben seien gemacht. Stendel und seine Mitstreiter haben sich informiert. Im ersten Schritt verteilen sie Formulare, auf denen Sichtungen geschützter Vogelarten dokumentiert werden. Dafür sucht Stendel weitere Freiwillige, gern auch Ornithologen. Wenn Menschen beispielsweise einen Kranich oder Rotmilan sehen, soll das mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift - am besten auch mit einem Foto oder Video – festgehalten werden. „Wenn wir 150 Sichtungen haben, wachsen unsere Chancen beachtlich. Die Vögel leben dort, wenn wir das beweisen, darf dort keine Windanlage entstehen“, weiß Stendel. Die Formulare und weitere Informationen verteilt er in den nächsten Tagen in den Briefkästen und verspricht: „Das ist erst der Anfang!“

Kontakt:ahrenshagen@windparkfrei.de

Carolin Riemer

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