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Ribnitz-Damgarten Höffner erweitert in Bentwisch
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Höffner erweitert in Bentwisch
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00:01 30.09.2017

Der Berliner Möbel-Mogul Kurt Krieger baut auf Bentwisch bei Rostock. Im Gewerbepark lässt der Multimillionär gerade eine Filiale seiner Einrichtungshaus-Kette Möbel Höffner erweitern. Die Pläne, auch am Westrand Rostocks Tisch, Stuhl, Couch und Küchenzeile an die Kundschaft zu bringen, hängen indes in der Warteschleife. In Schutow wollte Krieger eigentlich bereits im vergangenen Herbst einen Möbel Kraft eröffnen. Mecklenburg-Vorpommerns größtes Einrichtungshaus sollte es werden. Einen 40000 Quadratmeter großer Mega-Markt gegenüber vom Ikea und 300 neue Jobs hatte Gunnar George, damaliger Kraft-Geschäftsführer, noch Anfang 2015 in Aussicht gestellt. Daraus wurde bekanntlich nichts. Krieger selbst zeigte seinen einstigen „Ziehsohn“ wegen Betrugsvorwürfen an und entließ George.

Das Grundstück in Schutow hat Krieger noch. Einen rechtsverbindlichen Bebauungsplan aber nicht, wie das Landesinfrastrukturministerium in Schwerin mitteilt. Über die Rahmenbedingungen werde derzeit verhandelt, heißt es aus dem Rostocker Rathaus.

Kriegers zuständige Projektentwicklungs- und Bau-GmbH vertröstet bei mehrfachen Anfragen stets auf spätere Termine. Auch zum Neubau in Bentwisch gab es zunächst keine Auskunft. Dabei ist der Baufortschritt längst nicht mehr zu übersehen.

Das Infrastrukturministerium ist mitteilsamer: Höffner habe in Bentwisch derzeit eine Verkaufsfläche von rund 27000 Quadratmetern. Der Bebauungsplan erlaube dem Möbelmarkt 7000 Quadratmeter mehr. Dieser Spielraum solle durch den Anbau ausgereizt werden, so eine Sprecherin. Dafür wurde der B-Plan mehrfach geändert. Ab 6. Oktober will die Gemeinde Bentwisch die dritte Version öffentlich auslegen.

Kurt Krieger selbst ist mit Möbeln reich geworden. Sein Privatvermögen wird auf 950 Millionen Euro geschätzt. Den Grundstein für Kriegers Erfolg hat einst sein Großvater gelegt: Der gründete 1874 eine Tischlerei in Berlin, die sich bis in die 1940er-Jahre zum größten Möbelhaus der Stadt mauserte.

Der Mauerbau setzt dem Betrieb ein vorläufiges Ende. 1967 baute Kurt Krieger die Marke neu auf. Heute setzt die Möbeldynastie pro Jahr zwei Milliarden Euro um. Die Firmengruppe, zu der die Ketten Höffner, Kraft und Sconto zählen, ist mit seinem Umsatz auf dem deutschen Möbelmarkt die Nummer zwei hinter Ikea. In Bentwisch hat Krieger seinen Höffner-Markt im Jahr 1995 eröffnet.

Antje Bernstein

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