Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Im Streit um den Sandhaufen gibt Bürgermeister nach

Prerow Im Streit um den Sandhaufen gibt Bürgermeister nach

Nach hitziger Debatte in Prerow: Sand und Schutt sollen jetzt gesiebt werden. Andreas Meller will Zusammensetzung des Materials ermitteln.

Voriger Artikel
Biotop entsteht auf ehemaligem Militärflugplatz
Nächster Artikel
Wirbel um Bau eines Windrades

Auch auf einem Grundst�ck an der H�lsenstra�e wurde Baggergut abgekippt und zwischenzeitlich glattgezogen.

Quelle: Timo Richter

Prerow. Die neue „Düne“ vor der Haustür Prerows macht sich langsam auf den Weg aufs Nachbargrundstück. Dort fürchtet Henry Schulz bereits das Absterben der Hecke, die allmählich unter dem Straßenmaterial versinkt, das auf dem gemeindeeigenen Grundstück lagert. Die dort geplante „Düne“ als neuer Ortseingang hat sich inzwischen zu einer Wanderdüne entwickelt, die bereits zahlreiche Medien in ganz Deutschland erreicht hat. Das ist Henry Schulz eigentlich egal, er will Sand und Staub nicht länger vor seiner Haustür haben. Auf die Hilfe seitens des Ordnungsamtes im Amt Darß/Fischland hofft er vergebens. Mit Verweis auf die Kreisverwaltung erklärte sich das Amt für nicht zuständig in der Frage.

0000ygbw.jpg

„Herr Bürgermeister, dieser Dreck muss weg“ steht auf dem Banner am Ortseingang. Das Material wird nun abgefahren und gesiebt.

Zur Bildergalerie

Aufgrund der aufgeregten Diskussion um die Umgestaltung des Ortseinganges ist Bürgermeister Andreas Meller (57, fraktionslos) nun von seinem Kurs abgewichen. Sämtliches Material wird abgefahren und auf dem Schotterplatz bei Wieck gesiebt. Dann erfolgt eine weitere Beprobung des Straßenaushubs. Sollten die Ergebnisse unbedenklich sein — und davon geht der Prerower Bürgermeister aus — landet das Material wieder auf dem Grundstück an der Einmündung des Wiecker Weges auf die L 21. Für die Neugestaltung des Ortseinganges, dort soll eine gut vier Meter hohe, sichelförmige „Düne“ mit lockerer Bepflanzung entstehen, will Andreas Meller den Straßenaushub verwenden, weil das viel günstiger sei, als das Material zu entsorgen und neuen Sand anzukarren.

Für das umstrittene Vorhaben existiert eine Baugenehmigung. Allerdings monieren Bündnis-Grüne und die Fraktion „Rettet Prerow“ eine mangelnde Qualität des Baumaterials. Im Grunde genommen dürfe nur Strandsand für die „Düne“ Verwendung finden. In einem Gespräch mit Vertretern der Landkreisverwaltung will Andres Meller nun noch die Modalitäten für den Einbau des Bodens als Kern der „Düne“

ausloten.

Auch anderenorts in Prerow ist in den vergangenen Tagen lastwagenweise Bodenaushub abgekippt worden, etwa auf dem Ruinengrundstück an der Hülsenstraße. Weniger als 300 Kubikmeter Aushub können laut Meller ohne Genehmigungsverfahren abgekippt werden. Das Material dort wurde inzwischen glattgezogen, mögliche Bauschuttrückstände werden abgesammelt. Über die Herkunft einer weiteren Aufschüttung am Ende der Grünen Straße konnte Meller keine Erklärung machen.

In den nächsten Tagen wird sämtliches Material abge- fahren und dann gesiebt.“Andreas Meller (57), Prerower Bürgermeister

Timo Richter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Velgast

dem Darß und dem Zingst geht. Landschaft gekippt. ja Bürgermeister. Fragen. vor dem Ortseingang nicht aus. Gesicht.

mehr
Mehr aus Ribnitz-Damgarten
Von Redakteur Thorsten Richter

Verlagshaus Ribnitz-Damgarten

Lange Straße 43/45
18311 Ribnitz-Damgarten

Öffnungszeiten:  
Montag bis Donnerstag
10.00 bis 17.00 Uhr

Leiterin Lokalredaktion: Robert Niemeyer
Telefon: 0 38 21 / 88 86 39
E-Mail: ribnitz-damgarten@ostsee-zeitung.de

Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Leserbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.