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Ribnitz-Damgarten In Marlow können bis zu 222 Kinder lernen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten In Marlow können bis zu 222 Kinder lernen
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00:00 06.02.2018
Marlow

An der Marlower Grundschule können künftig bis zu 222 Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden. Dies beschlossen die Marlower Stadtvertreter einstimmig in ihrer jüngsten Sitzung.

Hintergrund: Im Schulgesetz und entsprechenden Verordnungen ist festgelegt, dass der Schulträger die Aufnahmekapazität seiner kommunalen Schulen festzusetzen hat.

„Durch den Schulerweiterungsbau sind hier Veränderungen eingetreten, die zu berücksichtigen sind“, erläuterte Stadtpräsident Norbert Schlesiger beim Aufruf der entsprechenden Beschlussvorlage.

Als Orientierungswert gilt der Platzbedarf von 1,9 Quadratmeter pro Schüler. Fachräume mussten nicht in der Hochrechnung berücksichtigt werden, sondern nur die Klassenräume ohne Spezialausstattung.

„Somit haben wir noch Kapazitätsreserven, um alle in Marlow wohnenden Grundschüler beschulen zu können“, sagte Schlesiger.

Derzeit werden 131 Mädschen und Jungen aus der Stadt Marlow und ihren 26 Ortsteilen von Klasse 1 bis 4 in der Grundschule „Marlower Loris“ unterrichtet. Durch den im vergangenen Jahr übergebenen Erweiterungsbau haben sich die Lehr- und Lernbedingungen an der Grundschule deutlich verbessert. Insgesamt sind auf 1332 Quadratmetern Neubaufläche (der Altbau ist 661 Quadratmeter groß) unter anderem acht neue Klassenräume, ein Informatiklabor, eine Lehrküche, ein Musikraum, ein Werkraum, ein Kunstraum, eine Bibliothek, verschiedene Förder- sowie Beratungsräume, Lehrerzimmer und ein Schulleitungsbüro entstanden. Um die Schule behindertengerecht zu gestalten, wurde ein Fahrstuhl eingebaut.

Generalüberholt wurde auch das alte Schulgebäude. Beide Gebäude sind durch einen teilverglasten Verbindungstrakt, der gleichzeitig als Haupteingang dient, miteinander verbunden. Unterm Strich wurden in die Sanierung und den Neubau 3,2 Millionen Euro investiert.

Edwin Sternkiker

Die Mittel stehen bereit: Noch in diesem Jahr Baubeginn am ältesten Profangebäude der Stadt.

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