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In Wieck gibt‘s Strom nur aus dem Untergrund

Wieck In Wieck gibt‘s Strom nur aus dem Untergrund

Die Freileitungen werden ersetzt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

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Lothar Schulz pflastert den Weg neu, unter dem ein neues Stromkabel liegt.

Quelle: Timo Richter

Wieck. Freileitungen in dem Boddendorf sollen schon bald der Vergangenheit angehören. Derzeit werden in den Bereichen neue Stromkabel unter die Erde gebracht. Aktuell geschieht dies in der Straße Müggenberg. Bis Ende der Woche sollen die neuen Stromkabel unter dem Gehweg liegen. Dann haben die Arbeiter zwei Wochen lang Zeit, in dem schmalen Abschnitt der Einbahnstraße die Versorgungsleitungen zu verlegen.

Weil das Gästeaufkommen derzeit noch nicht so übermäßig hoch ist, sollen die Arbeiten noch jetzt ausgeführt werden, sagte Bürgermeister Bernd Evers (60, Freie Wählergemeinschaft) auf Nachfrage. Im Herbst, wenn die Anlieger alle an die neuen Versorgungsleitungen angeschlossen sind, werden die Oberleitungen stromlos geschaltet und abgenommen, die Masten werden gezogen. Damit verschwinden die Oberleitungen von der Bildfläche.

„Die Schwalben werden sich künftig neue Aussichtsplätze suchen müssen“, sagt der Bürgermeister. Die Bauarbeiter haben schon Befürchtungen von Anliegern vernommen, dass die rasanten Flieger dann überhaupt nicht mehr in Wieck zu sehen sein werden.

Grund der Aktion ist nicht allein der Wunsch des Stromversorgers, sondern in der erster Linie eine Erhöhung der Verkehrssicherheit. Allein im Bereich der Kindertagesstätte „sprießen“ drei Leitungsmasten mitten aus dem Bürgersteig. Dadurch kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil Radfahrer mit den Hindernissen kollidierten. Der Müggenberg ist eine wichtige innerörtliche Verbindung vom Jagdhaus — dort kommt die Mehrzahl der Radler an, die über die Wiesen aus Richtung Prerow anreisen und dann über den kürzesten Weg durch Wieck die Darßer Arche ansteuern.

Zweiter wichtiger Grund für die Maßnahme ist, dass einige Masten der Freileitung auf privaten Grundstücken stehen. Die Eon Edis will diese Missstände mit dem Vorhaben beseitigen. Laut Bürgermeister Bernd Evers kommen im Zusammenhang mit der Verlegung von Stromleitungen unter die Erde sowie dem Abbau der letzten Freileitungen keinerlei Kosten auf die Kommune zu.

Schwalben müssen sich künftig neue Aussichtsplätze suchen.“Bernd Evers, Bürgermeister in Wieck

 

 

Timo Richter

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Wieck
Das Stromnetz in Wieck auf dem Darß wird unter die Erde gelegt.

In Wieck werden Stromleitungen - und Masten demoniert. Die Energie soll über unterirdische Leitungen zum Endverbraucher gelangen.

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Von Redakteur Thorsten Richter

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