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Ribnitz-Damgarten Information und Vergnügen lockten Tausende zum Gut Darß
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Information und Vergnügen lockten Tausende zum Gut Darß
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09:57 12.02.2018
Born

Der Leiter der Tierproduktion vom gut Darß war am Wochenende ein gefragter Mann. Thomas Möhring musste während des Hoffestes unendlich viele Fragen zum Tierbestand, zu Rassen, Alter und Haltung beantworten. Möhring freute sich über das große Interesse vieler Besucher am Haupt-Wirtschaftszweig des Guts.

Dass in Born aber mehr als nur Tiere aufgezogen werden, erlebten die wiederum tausende Besucher des Hoffestes. Geschäftsführer Marc Fiege und sein Team hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, um den Gästen ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Eine Miniaturenwelt mit etlichen landwirtschaftlichen Fahrzeugen hatte es vornehmlich Männern angetan. Herausputzt waren die Fahrzeuge des Landwirtschaftsbetriebes und sorgten aufgrund ihrer Dimensionen für staunende Blicke.

Wie groß ein Wasserbüffel sein kann, das konnten die Besucher hautnah erfahren. Monika Karth aus Oldenburg mit ihrer vierjährigen Tochter Merle hatten zwar gehörigen Respekt vor dem Büffel, griffen aber dennoch beherzt durch die Absperrung, um den riesigen Kopf zu tätscheln. Die Oldenburgerin, die sich in der Landwirtschaft auskennt, lobte die vergleichsweise großzügige Unterbringung der Rinder in den „riesigen Ställen“. Die waren nicht mehr dicht bevölkert, denn die Masse der rund 4500 Rinder steht längst auf den Weiden. Die noch in den Ställen vorhandenen Tiere werden binnen Wochenfrist ausquartiert.

Schon auf den Weiden unterwegs sind die rund 2200 Schwarzköpfigen Fleischschafe. In rund acht bis zehn Monaten haben die Jungtiere ihre Schlachtgewicht erreicht, sagt Schäfer Jens Kalke. Davon wollten die meisten Besucher aber nichts wissen, als sie Schafe und Ziegen anschauten. Ähnliche Erfahrungen hatte Thomas Möhring im Stall gemacht. „Nur wenige Leute sehen das Fleisch beim Rind, wenn die Tiere noch leben“, so der Leiter der Tierproduktion.

Während des Hoffestes kamen auch die Freunde historischer Landmaschinen auf ihre Kosten. Laut knatternd zog eine Trecker-Polonaise über das Festgelände. Dirk Pudack aus Marlow hatte dafür seinen Lanz Bulldog 7506 aus dem Jahr 1938 mit Hilfe einer Benzinglühlampe auf Temperatur gebracht. „Der Glühkopf muss richtig heiß sein“, sagte Pudack.

An dem Festtag war Detlef Kruse einer der ersten, die ins Schwitzen gerieten. Er war verantwortlich für zwei Wildschweine am Spieß, die bis mittags durchgegart sein mussten. Die rund 43 Kilogramm schweren Braten benötigten über dem Holzfeuer rund viereinhalb Stunden. Der Verkauf sollte dann viel schneller erfolgen, erwartete Kruse, der sich an die anderthalb Stunden im Vorjahr erinnerte, in denen seinerzeit die Wildschweine verputzt worden waren.

Als besonders sehenswert entpuppte sich eine Western-Reitshow. Zahlreiche Besucher verfolgten Schritt-, Tempo- und Richtungswechsel der Pferde sowie ungewöhnliche Figuren, die zum Arbeitsalltag früherer Cowboys gehörten.

Timo Richter

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