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Ribnitz-Damgarten Jugendliche verwüsten Sparkassen-Filiale in Ribnitz-Damgarten
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Jugendliche verwüsten Sparkassen-Filiale in Ribnitz-Damgarten
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13:28 18.03.2019
Obstschalen, Pizza-Kartons, zerstörte Bierflaschen und anderen Müll hinterließen die Jugendlichen in der Ribnitzer Sparkassen-Filiale. Quelle: Robert Niemeyer
Ribnitz-Damgarten

Etliche Jugendliche haben offenbar die Filiale der Sparkasse in der Langen Straße in Ribnitz verwüstet. Vor allem Müll fanden die Mitarbeiter der Sparkasse am Montagmorgen im SB-Bereich vor, Pizza-Kartons, Obstschalen, zerstörte Bierflaschen. Am Eingang im Innenhof wurden darüber hinaus zwei Außenlampen von der Wand abgerissen. „Wir schätzen, dass 50 bis 60 Jugendliche in der Nacht von Samstag auf Sonntag hier waren“, sagt Filialleiter Rico Backhaus. Die Polizei sei informiert und ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.

Am Eingang im Innenhof wurden zwei Außenlampen von der Wand gerissen. Quelle: Robert Niemeyer

„Wir überlegen nun, was wir machen. Gut möglich, dass wir die Filiale am Wochenende komplett schließen“, so Backhaus. Nicht nur, dass die Reinigungskosten im vierstelligen Bereich liegen. Auch den Kunden biete sich ein unansehnliches Bild. Am Wochenende, wenn die Jugendlichen die Filiale in Beschlag nehmen, würden sich zudem keine Kunden hineintrauen. Immerhin: Die Geld- und Überweisungsautomaten seien nicht beschädigt worden.

In Zusammenarbeit mit der Polizei sollen nun die Bilder der Überwachungskameras ausgewertet werden, um die Verantwortlichen zu ermitteln.

Gerade in der kalten Jahreszeit ist der SB-Bereich der Ribnitzer Sparkasse am Markt Rückzugsort für Jugendliche, die sich am Ribnitzer Marktplatz aufhalten. Der Vorraum der Filiale ist durchgängig frei zugänglich. Lediglich der Weg zu den Schaltern ist versperrt.

Die Polizei bestreift den Ort nach Angaben von Marco Stoll, Leiter des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten, regelmäßig. „Wir behalten das im Auge und reagieren auch, wenn es Beschwerden von Anwohnern gibt. Aber die Sparkasse muss auch selbst Maßnahmen ergreifen“, so Stoll.

Robert Niemeyer

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