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Junge Darsteller wagen sich an ein klassisches Drama

Barth Junge Darsteller wagen sich an ein klassisches Drama

Das „barther jugend ensemble“ zeigt Stück „Ungeheuer ist viel doch nichts“.

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Szenenfoto mit Darstellern des „jungen ensembles barth“ für das aktuelle Stück, das kürzlich seine Premiere erlebte.

Quelle: VLA

Barth. Über 2000 Jahre ist die Geschichte alt und immer noch aktuell: Der Staat (in diesem Fall König Kreon) erlässt ein Gesetz, alle (in diesem Fall der Chor) sind einverstanden, nur eine kleine Minderheit (Antigone) beharrt auf einem abweichenden Standpunkt. Ihre Brüder haben sich im Bürgerkrieg gegenseitig ermordet, Kreon will nur Eteokles bestatten lassen, weil der auf der „richtigen“ Seite gekämpft hat, Antigone will keinen Unterschied zwischen ihren Brüdern machen und Polyneikes auch beerdigen. Darauf steht aber jetzt die Todesstrafe. Natürlich ist das sehr drastisch zugespitzt, aber die Frage, ob das Recht auch immer gerecht ist, stellt sich immer wieder. Was tun, wenn das geltende Recht so gar nicht dem eigenen Rechtsempfinden entspricht? Wie weit darf man gehen? Wie verhält sich die „schweigende“ oder jedenfalls passive Mehrheit? Was kann man tun, wenn man etwas tun muss, aber nicht darf?

Das „barther jugend ensemble“ spielt das Drama des Sophokles als Gegenwartstheater, verständlich und modern. Regie führt Piet Oltmanns.

Barther Bodden-Bühne: „Ungeheuer ist viel doch nichts . . .“ — 20. April, 19.30 Uhr, Vorverkauf: Barth-Info

OZ

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