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Ribnitz-Damgarten Kampf gegen den Sylt-Effekt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Kampf gegen den Sylt-Effekt
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04:19 09.03.2018
Ahrenshoop

verändert sich rasant, registrieren Alteingesessene, auch mit gewisser Sorge. 1894 kamen 150 Urlauber nach Ahrenshoop, zwölf Jahre später standen am Strand eine Herren- und eine Damen-Badeanstalt, die Gästezahlen wurden vierstellig. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts sah sich die Gemeindevertretung zu einem Beschluss veranlasst, demnach nur noch im regionaltypischen Stil gebaut werden sollte. Dieser Gemeindevertretung gehörte auch Theobald Schorn an, der gemeinsam mit Paul Müller-Kaempff den Kunstkaten entwarf – 1909 im Stil ortstypischer Fischerhäuser errichtet, sozusagen ein Ahrenshooper Musterhaus.

Inzwischen zählt der Ort jährlich rund 70000 Urlauber und etwa 385000 touristische Übernachtungen. In Privatzimmern, Pensionen, Ferienhäusern und Hotels stehen etwa 3000 Betten zur Verfügung. Viele alte Katen, Künstlerhäuser und Villen sind zu Urlaubsdomizilen geworden.

Hans Götze, Seefahrer aus Sachsen, Maler und seit 1994 Ahrenshoops Bürgermeister, beschreibt die aktuellen Herausforderungen: „Um das Ortsbild und den Charakter zu erhalten, muss versucht werden, der Verdichtung der Bebauung im Ort Grenzen zu setzten. Die Typik der Gebäude soll erhalten bleiben. Eine Ausweitung des Ortes in den Außenbereich ist nicht gewünscht. Die Einheit von gewachsenem dörflichen Ort, intakter Natur und Kunst und Kultur sind unser „Markenzeichen.“

Susanne Retzlaff

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