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Ribnitz-Damgarten Kita Klockenhagen ist ausgebucht
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Kita Klockenhagen ist ausgebucht
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15:15 05.12.2018
Diana Berlin (l.), Leiterin der Kita Klockenhagen, führt die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Kultur, Jugend und Soziales sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung durch die Einrichtung. Quelle: Edwin Sternkiker
Klockenhagen

Der Arbeiter-Samariter-Bund als Träger der Kita Klockenhagen denkt darüber nach, in dem Ribnitz-Damgartener Ortsteil einen Neubau zu errichten. Das sagte Barbara Schäfer, Geschäftsführerin des ASB-Regionalverbandes Warnow-Trebeltal, auf eine entsprechende Frage von Christina Bonke (Die Unabhängigen) in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Kultur, Jugend und Soziales. Kathrin Prange, die Vorsitzende des Ortsbeirates Klockenhagen, wollte gern wissen, wann mit dem Neubau zu rechnen sei. Diese Frage konnte Barbara Schäfer nicht beantworten. „Wir stehen da erst ganz am Anfang.“ So müssten zunächst eine Reihe von Analysen vorgenommen werden, und man müsse zuvor auch erst einmal einen Investor finden.

45 Plätze stehen zur Verfügung

Hintergrund für die Überlegungen des ASB, neu zu bauen: Derzeit stehen in der Kita Klockenhagen 18 Krippen- und 27 Kindergartenplätze zur Verfügung. Insgesamt können damit 45 Kinder im Alter von drei Monaten bis sieben Jahren in gemischten Gruppen betreut werden. Doch dieses Kapazität reicht längst nicht mehr, die Kita ist komplett ausgebucht. Ursache der verstärkten Nachfrage ist die Tatsache, dass in Klockenhagen wieder mehr Kinder geboren werden. „Bis zum jetzigen Zeitpunkt mussten wir leider 18 Eltern absagen“, berichtete Kita-Leiterin Diana Berlin den Mitgliedern des Schul- und Kulturausschusses, die sich zu ihrer Sitzung im Gebäude der Kita zur Beratung trafen. „Wenn wir den Bedarf decken wollen, brauchen wir mehr Platz“, fasste sie zusammen. Der wäre bei oberflächlicher Betrachtung eigentlich vorhanden in dem großen Gebäude in der Mecklenburger Straße. Denn hier genutzt von der Kita wird nur das Erdgeschoss. „In der zweiten und dritten Etage sind mehrere Räume vorhanden. Deshalb haben wir überlegt, diese zu nutzen, denn gerade bei schlechtem Wetter, wenn die Kinder nicht auf den Spielplatz können, wird es in den Räumen im Erdgeschoss sehr eng.“ Doch der Traum, auch die oberen Stockwerke nutzen zu können, sei vor kurzem geplatzt. Der Grund: Der zuständige Brandschutzverantwortliche der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen monierte, dass es keinen zweiten Fluchtweg gibt und auch das vorhandene Treppenhaus nicht den Anforderungen, die an den Brandschutz gestellt werden, entspricht.

Stadtverwaltung will Schallschutzproblem angehen

Aber die Raumknappheit ist nicht das einzige Problem, wie Diana Berlin den Ausschussmitgliedern bei einem Rundgang verdeutlichte. So sei es im Bad sehr eng, und in zwei Räumen und im Flur sei es durch fehlenden Schallschutz so laut, dass daraus für Kinder und Erzieherinnen eine hohe Belastung resultieren. Dieses Problem werde man angehen, informierte Bauamtsleiter Heiko Körner. Und zwar nicht nur in der Kita Klockenhagen, sondern auch in weiteren Kita-Einrichtungen der Stadt. Insgesamt 100 000 Euro seien für den Schallschutz eingeplant. Körner sagte weiter, dass die Kita Klockenhagen in keiner Weise gefährdet sei, das Gegenteil sei der Fall. Da in den kommenden Jahre weitere Wohnhäuser entstehen werden, wolle man den Kita-Standort Klockenhagen stärken. „Da befinden wir uns in guten Gesprächen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund“, machte der Bauamtsleiter deutlich.

Barbara Schäfer sagte, „es hilft uns schon sehr, dass die Stadt beim Schallschutz Unterstützung geben will“. Sie betonte, dass sich der ASB sehr wohl in der Gemeinde fühle und lobte das Team um Diana Berlin für die sehr gute Arbeit. Man wisse aber auch, dass sich in räumlicher Hinsicht etwas tun müsse. Daran wolle man arbeiten. Da das jetzt genutzte Haus sich nicht im Eigentum des ASB befinde und man es auch nicht kaufen könne, setze man auf Neubau. Der müsse so variabel geplant und gebaut werden, dass, wenn der „Babyboom“ wieder vorbei ist und die Zahl der Kinder sinkt, Umnutzungen möglich seien.

Edwin Sternkiker

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